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Gegen FachkräftemangelBetriebe kommen in die Schulen

Über das mit EU-Geldern finanzierte Projekt „Kreative Lehrlingswelten“ erhalten nun auch Volksschüler praktische Berufsorientierung. Ziel ist es, mehr Jugendliche für eine Lehre zu begeistern.

Die Mädchen und Burschen konnten in elf Berufe hineinschuppern
Die Mädchen und Burschen konnten in elf Berufe hineinschuppern © Robert Lenhard
 

Über einen nicht alltäglichen Unterricht freuten sich am Freitag rund 80 Schülerinnen und Schüler der Volksschulen Ehrenhausen, Retznei und Spielfeld sowie der NMS Ehrenhausen. Im Turnsaal letzterer stand praxisorientierte Berufsorientierung am Stundenplan. An elf Stationen konnten die Mädchen und Burschen in ebenso viele Berufe hineinschnuppern. Betriebe aus der Region – vom Installateur über einen Fleischer bis zum Blumenfachgeschäft stellten ihre Arbeit vor.

Das Beste daran: die Mädchen und Burschen durften an jeder Station unter fachkundiger Anleitung selbst Hand anlegen und erfahren, was ihnen gefällt und was nicht. Die dabei entstandenen Werkstücke wurden entweder gleich verzehrt (Bratwürste, Palatschinken) oder als praktische Accessoires – etwa ein Handy-Ständer aus Holz – mit nach Hause genommen.

Ehrenhausen: Schüler lernten Berufe kenen

Robert Lenhard
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Berufsorientierung mit EU-Förderung

Hinter diesem lehrreichen Vormittag steckt die Initiative „Kreative Lehrlingswelten“. Dabei handelt es sich um ein Projekt der Regionalentwicklungsagentur Oststeirisches Kernland gemeinsam mit allen 15 steirischen Aktionsgruppen des EU-Regionalentwicklungsprogramms LEADER. Darunter auch die LEADER-Aktionsgruppe Südsteiermark. „Je früher die Kinder ausprobieren können, was ihnen liegt, desto besser. Deshalb gehen wir mit diesem Projekt schon in die Volksschulen“, erklärt Gerhard Hartinger, stellvertretender Vorsitzender der LEADER-Aktionsgruppe Südsteiermark.

Insgesamt werden 225.000 Euro in dieses Projekt investiert, 80 Prozent davon werden über die EU gefördert. Das Projekt läuft noch bis 2021, interessierte Schulen können sich an die jeweiligen Leader-Aktionsgruppen wenden. Neben der Organisation werden für jeden Beruf eigens angefertigte Werkboxen zur Verfügung gestellt.

Aktive Lehrlingswerbung

Den Betrieben gefällt die niederschwellige Art der Nachwuchswerbung. „Man muss heute aktiver an die jungen Leute herangehen, aber es zahlt sich aus“, meint Konditormeisterin Lydia Kummer von der Konditorei Koppitz in Straß. Wer weiß, vielleicht bildet sie in ein paar Jahren ja Leonie Wollinger aus Ehrenhausen aus. „Ich will Konditorin werden, weil ich gerne backe. Das hat mir heute sehr gut gefallen“, so die Zwölfjährige.

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