Groß St. FlorianSteirisches Feuerwehrmuseum startet in die neue Saison

Mit zwei Vernissagen geht es wieder los: Ab 16. März präsentiert sich der Bereichsfeuerwehrverband Liezen. Und am 17. März wird die Kunstausstellung mit Werken von Herbert Brandl eröffnet.

Museumsteam: Nina Zmugg, Anja Weisi Michelitsch und Katrin Knaß
Nina Zmugg, Anja Weisi Michelitsch und Katrin Knaß © FWM
 

Das Steirisches Feuerwehrmuseum öffnet diese Woche wieder die Tore für Besucherinnen und Besucher. Mit dem Saisonstart stehen eine hochkarätige Kunstausstellung und eine feuerwehrspezifische Sonderausstellung sowie die Präsentation einer künstlerischen Intervention in der Schausammlung am Programm.

Am 17. März ist die Vernissage der Ausstellung "Herbert Brandl - Sammlung Thomas Angermair" geplant.

Angermair zählt wohl zu  den interessantesten Sammlerpersönlichkeiten des  Landes, nicht zuletzt, weil er seine Sammelleidenschaft auf einen einzigen Künstler fokussiert, nämlich Herbert Brandl.

Brandl - 1959 in Graz geboren, lebt und arbeitet in Wien und Schwanberg - nimmt eine prägende Position in der aktuellen Malerei ein. Seine Werke hängen in hochkarätigen Sammlungen, er unterrichtet an einer der angesehensten Kunstakademien und nahm an der documenta IX in Kassel 1992 und der Biennale di Venezia 2007 teil. Auch seine Einzelausstellungen, wie jene in den Hamburger Deichtorhallen 2009 oder immer wieder in einer der zahlreichen europäischen renommierten Galerien, zeugen von seiner internationalen Präsenz.

Die Ausstellung im Steirischen Feuerwehrmuseum  spürt der Beziehung zwischen Künstler und Sammler nach und gibt Einblick in das sich stets erneuernde malerische Ansinnen des „Bergsehers“ Herbert Brandl, in dem das Abstrakte und das Gegenständliche gleichsam koexistieren

Das feinsinnige, intime Filmporträt „Herbert Brandl – Kunst und Obsession“ von Ines Mitterer, die Brandl über einen Zeitraum von sechs Jahren begleitet hat, gewährt den Besucherinnen und Besuchern einen Blick in das Leben des Künstlers, sein Arbeiten, sein Zweifeln und sein Suchen.

Zu sehen ist die Ausstellung bis 13. Mai.

 

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