LeibnitzEin Kreuzweg der besonderen Art

Kulturpfarre Leibnitz präsentiert den Kreuzweg von Werner Uhl, Dechant Anton Neger und Franz Koringer.

Dechant Anton Neger und Werner Uhl
Dechant Anton Neger und Werner Uhl © KK
 

Es ist eine bemerkenswerte Symbiose von Bild, Text und Musik, die im Rahmen eines karitativen Projektes von Kultur Pfarre Leibnitz geschaffen wurde. „Kreuzweg Stationen“ titelt die Broschüre, die Künstler Werner Uhl und Stadtpfarrer Dechant Anton Neger gemeinsam umgesetzt haben und deren Verkauf möglichst viele Euros für die Renovierung der Orgel Frauenberg sowie der Stadtpfarrkirche bringen soll.

Uhl hat die 14 Stationen des Leidensweges Jesus Christi präzise künstlerisch dargestellt. Bereits vor einigen Jahren reifte in ihm die Idee, eine Serie sakraler Bilder zu malen. Er stöberte in diversen Kunstbänden, vertiefte sich immer mehr in die Thematik und gelangte - inspiriert von den großen Meistern wie Degas, Botticelli, Van Deyck, Raffael oder Caravaggio – zur Erkenntnis, den Kreuzweg malen zu wollen. Realistisch, naturalistisch sollte er werden, mit in jeder Hinsicht ausdrucksvollen Figuren. Vier Jahre dauerte das künstlerische Schaffen Uhls, das 2016 vollendet wurde und jetzt in der Stadtpfarrkirche und in der Broschüre „Kreuzweg Stationen“ gezeigt wird.


Die Texte zu den Bildern stammen aus der Feder von Dechant Anton Neger. Ihm geht es auch um die Frage: „Wo steht man als Mensch unserer Zeit inmitten dieses Leidensweges?“. Auch spannend: 1991 komponierte Franz Koringer seinen Kreuzweg, der sich in der Broschüre wiederfindet.

Das Projekt

Offiziell präsentiert wird der Kreuzweg mit Bildern von Werner Uhl am Sonntag, dem 4. März, in der Stadtpfarrkirche. Beginn ist um 17 Uhr.
Eintritt: Karten sind in der Pfarrkanzlei erhältlich.
Die Kreuzwegbroschüre gibt es um 10 Euro.

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