Mittwochnachmittag hatte das Rote Kreuz im Bezirk Leibnitz alle Hände voll zu tun. Innerhalb weniger Stunden kam es zu gleich drei Unfällen mit Elektrorollern, die jeweils in Verletzungen resultierten.
Lenker ins Spital gebracht
Gegen 15 Uhr ereignete sich in Leibnitz der erste Zwischenfall. Ein 12-Jähriger kollidierte an einer Kreuzung auf der Ottokar Kernstock-Gasse mit einem Fahrrad und verletzte sich dabei am Bein. Er musste daraufhin mit dem Rettungswagen ins LKH Graz gebracht werden.
Ein weiterer 12-Jähriger war in Haslach, Gemeinde St. Georgen an der Stiefing, um 18.50 Uhr mit dem Roller seitlich gegen einen vorbeifahrenden Pkw geprallt. Die Rettung transportierte den Buben aufgrund einer Knieverletzung ins LKH Wagna.
Dort endete auch der Abend eines nur zehn Minuten zuvor verunfallten 20-Jährigen in Eichberg-Trautenburg, Gemeinde Leutschach. Bei einem Sturz mit seinem E-Scooter war er mit dem Kopf aufgeschlagen.
Zahl der Verletzten steigt
Ähnliche Unfälle, aber auch solche mit deutlich dramatischerem Ausgang, haben in den vergangenen Jahren zugenommen, wie aus den Daten der Statistik Austria hervorgeht. Österreichweit wurden im Vorjahr 2095 Personen unter Beteiligung von E-Scootern im Straßenverkehr verletzt. 2023 lag diese Zahl noch bei 1607. Mit sieben Toten gab es 2024 auch mehr fatale Unfälle als im Jahr davor, in dem drei Menschen ums Leben gekommen sind.
Bei der Landespolizeidirektion Steiermark verweist man darauf, dass die Problematik der E-Scooter-Unfälle hinlänglich bekannt sei. Diese führe man vielfach auf falsche Handhabung oder nicht eingehaltene Verkehrsregeln zurück. Empfohlen wird deshalb, sich zum eigenen Schutz an den geltenden Regeln für Fahrradfahrer zu orientieren.