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Streit um AHS-LangformVerbaler Schlagabtausch zwischen den Personalvertretern

In der heftig geführten Debatte um die Errichtung einer AHS-Langform im Bundesschulzentrum Feldbach gibt es zu Ferienbeginn eine Kontroverse zwischen den Personalvertretern von Borg und HAK/HLW.

Im BZS Feldbach wird heftig wegen der Errrichtung einer AHS-Langform gerungen © Helmut Steiner
 

In Sachen Errichtung einer AHS-Langform am Borg Feldbach gibt es keine Ferienzeit. Am 6. Juli ging ein Schreiben an Minister Heinz Faßmann. Darin bitten die Direktoren von Borg Feldbach, Deutschlandsberg und Hermagor (Gunter Wilfinger, Gerda Lichtberger und Andreas Schuller) das Thema AHS-Langform (Unterstufe) und die Ansuchen um deren Genehmigung einer positiven Entscheidung zuzuführen. Konkret gehe es um die „Eröffnung von maximal zwei Klassen“.

"Wohl die bessere Alternative"

Aber auch die Personalvertreter von HAK und HLW Feldbach waren am letzten Schultag sehr fleißig. Sie haben am 6. Juli um 14.15 Uhr von einer privaten Adresse ein E-Mail an den Minister geschickt. Titel: „Anmerkungen zum Beschluss des Kollegiums des Borg Feldbach zum Thema AHS-Unterstufe“. Der Borg-Beschluss war dem Minister übermittelt und per 27. April im Borg-Konferenzzimmer ausgehängt worden.
In den Anmerkungen wird großes Verständnis für die Forderung der Eltern nach einer AHS-Langform bekundet. Personelle und Raumreserven kann man aber nicht feststellen. Es würden keine Räume frei, da HAK und HLW neue Schwerpunkte (Digital Business, Lebensmitteltechnik) einführen wollen. Gegen Abwanderung sei die AHS-Langform nur bedingt ein probates Mittel. Wörtlich: „Das berufsbildende Schulwesen (HAK/HAS/HLW) ist hier wohl die bessere Alternative.“

"Allheilmittel"

Das rief die Borg-Personalvertreter auf den Plan. Ihr Schreiben an den Minister kritisiert, dass es trotz vieler Begegnungen im Haus in der Sache keine Gespräche gegeben habe und die Basis für die Anmerkungen ein internes Dokument des Borg-Dienststellenausschusses für die Kollegenschaft war. In Sachen Schülerzahlenentwicklung wird die genaue Lektüre der Statistik Austria empfohlen. Hinsichtlich neuer Schwerpunkte von HAK und HLW ortet man einen Widerspruch, da keine Räume frei werden. Durch die Brille der BHS-Personalvertreter werde das berufsbildende Schulwesen als Allheilmittel dargestellt.

Die Interessensgemeinschaft Südoststeirische Schuloffensive (IGSOS) hat Faßmann auch ein Schreiben geschickt – unterfüttert mit viel Zahlenmaterial. Aufgrund der so dargestellten Faktenlage sieht die IG das Schreiben der HAK- und HLW-Personalvertreter "vollkommen entkräftet und widerlegt".

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