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AusgezeichnetTop-Wirte, wilde Schwestern und ein GenussHirsch

Die Bezirkskammer Südoststeiermark vergab erstmals den Großen Preis der Landwirtschaft. Das Vulkanlandhotel Legenstein ist der Top-Wirt 2017. Ausgezeichnet wurden auch zwei Newcomer.

Top-Wirtin Andrea Legenstein (M.) mit Stefan und Viktoria Wippel und Hans Jörg Fink (r.) © Helmut Steiner
 

Gastwirte haben Vorbildfunktion. Deshalb ist es den Bauernvertretern ein großes Anliegen, Regionalbewusstsein in der Gastronomie zu belohnen. Das war auch der Grund, warum Günther Rauch, Obmann der Landwirtschaftskammer Südoststeiermark auf die Idee kam, einen Preis für Wirte aus der Taufe zu heben. Der Mailandsaal in der Landesberufsschule für Tourismus in Bad Gleichenberg war der passende Rahmen für die erstmalige Verleihung des „Großen Preises der Landwirtschaft“ für den Top-Wirt 2017.

Vorreiter und Vorbilder


Ehe das Geheimnis gelüftet wurde, erläuterte Rauch die Motive für die Auszeichnung. Er bezeichnete die Wirte als Meinungsbildner, die auch Vorreiter für Kreativitätschübe in den Küchen der Region sind. Letztlich sei es auch ihnen zu verdanken, dass es Spargel, Bärlauch und Co. auf die Speisepläne der Familien geschafft haben. Das wolle man mit vielen weiteren regionalen Produkten schaffen, betonte Rauch. Die Jury nahm unter die Lupe, wie sich die Gastwirte präsentieren, wie sie eingerichtet sind, was sie mit welchen Zutaten kochen und was in ihren Kellern lagert.

Von global zu regional mit neuer Philosophie

Die Preisträger stellte Kammersekretär Johann Kaufmann mit besonderen Charakterisierungen vor. Platz eins und die Trophäe aus Vulkanland-Eiche gingen an das Vulkanlandhotel Legenstein mit dem Restaurant Feuergott in Bairisch Kölldorf. Andrea Legenstein habe nicht nur die Produkte in Küche und Keller mit großer Konsequenz von global auf regional gedreht. Auch die Philosophie des Hauses wurde völlig neu gedacht.
Auf Platz zwei reihte die Jury Wipp’ls Hofbergstubn in Riegersburg mit ihrer Küche, deren Spektrum fast undenkbar breit von der klassischen steirischen Jause über bodenständige steirische Küche bis zu sensibel abgestimmten mehrgängigen Feinschmeckermenüs reicht.
Platz drei holte der Gasthof Fink in Edelstauden. Renate und Hans Jörg Fink punkten mit ihrem klaren Bekenntnis zur Region. Gault Millau hat ihnen auch eine Haube verliehen.

Wilde Schwestern und ein GenussHirsch

Für junge wilde Gastronomen verlieh die Jury zwei Newcomer-Preise. Die Schwestern Roswitha Fauster und Elisabeth Parmetler definieren mit dem Gleichenberger Kellerstüberl als Heurigenschank die regionale Buschenschankjause neu, motivieren mit ihrer Genusswerkstatt zum Selbermachen und erreichen über neue Medien neue Zielgruppen.

Junge wilde Gastronomen: Fabian Palz, Roswitha Fauster und Elisabeth Parmetler Foto © Helmut Steiner

Fabian Palz verwöhnt nicht nur mit traditioneller Wirtshausküche. GenussHirsch bietet in der Greißlerei die Möglichkeit, den Genuss am Teller mit nach Hause zu nehmen.

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