Gut beschriftet und schön geordnet, stapeln sich die Filmrollen in einer Schachtel übereinander. Vom Alltag einer Bauernfamilie, bis hin zu den ersten Skiversuchen der Kinder, über das Sauschädl-Stehlen oder den eigenen Hausbau – mit seiner Super-8-Filmkamera hat der Löffelbacher Anton Schuller seit den 70er-Jahren so ziemlich alles festgehalten, was sich in der Umgebung abgespielt hat. Heute kramt der 83-Jährige gerne in seiner Erinnerungskiste und schaut sich den einen oder anderen Film an. Und auch seine Nachbarn und Bekannten, "drängen" ihn immer wieder zu einem Filmabend wie und von früher, einen ratternden Projektor inklusive. So hat er erst heuer den Fasching von damals im Gasthof Pack gezeigt und dabei unter den Zusehern viele Erinnerungen geweckt.
Hartberg
Seine erste Leica-Kamera kostete fünf Kilo Schmalz
Der Löffelbacher Anton Schuller ist leidenschaftlicher Fotograf und Filmer. Schon in jungen Jahren war der heute 83-Jährige stolzer Besitzer einer Leica, später filmte er mit seiner Super-8-Kamera alles, was sich in der Umgebung abspielte. Noch heute werden diese Filme gerne gesehen.
© Susanne Rauschenbach