Zum dritten Mal veranstaltete die Freiwillige Feuerwehr Pöllau einen Livestream. Dabei sendet sie live aus dem Studio und zeigt, was sie bei einem Blackout zu tun hat. Aber auch, was ein Stillstand für die Gemeinde, die Region oder den einzelnen Menschen bedeuten könnte.

Kommentiert wird die Situation aus Feuerwehrsicht. Während die Kameraden draußen im Einsatz sind und die Mittelschule zum Zentrum machen, wo alle Menschen hinkommen können, die sich nicht versorgen können, wird aus dem Studio, das im Feuerwehrhaus eingerichtet ist, gesendet. Weil es in der Annahme plötzlich keinen Strom mehr gibt, muss auch das Pflegeheim evakuiert werden, in der Mittelschule wird währenddessen eine Notstromversorgung eingerichtet.

Der Livestream zum Nachschauen:

Vorbereitungen auf Hochtouren

Schon vor Wochen begannen die Mitglieder der Feuerwehr mit den Übungen für die Schaltungen nach draußen.

Die letzten Aufbauarbeiten sind im Gange
Die letzten Aufbauarbeiten sind im Gange
© KK

Auf die Livestreams der Feuerwehr wurden mittlerweile unzählige Menschen aufmerksam. Schon beim ersten Mal verfolgten – erhofft hat man sich rund 50 Zuseher – 40.000 Interessierte den Stream, noch mehr waren es bei der zweiten Übertragung. Dieses Mal sind neben der Feuerwehr Pöllau auch Heribert Uhl vom Zivilschutzverband Steiermark, Bürgermeister Hans Schirnhofer, Erwin Grangl, Landesfeuerwehrkommandant-Stellvertreter, Alexander Postl von der Feuerwehr Leutschach, Josef Pfeifer, Vizeleutnant des Bundesheeres und Krisenstableiter, Urs Harnik-Lauris von der Energie Steiermark und Christoph Schweighofer, Ortsstellenleiter des Roten Kreuz Pöllauer Tal, mit dabei.

Schon seit Wochen wird fleißig geübt
Schon seit Wochen wird fleißig geübt
© Susanne Rauschenbach