Weil Personal fehltSuche nach freiem Pflegebett wurde zur Odyssee

Freie Betten in den Altenpflegeheimen, aber zu wenig Personal: Fall eines 88-jährigen Oststeirers ist kein Einzelfall. Nicht nur in der Steiermark sei die Situation angespannt, heißt es.

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Pflege Sujet
Angespannte Situation in der Pflege (Sujetbild) © Kaarsten - Fotolia
 

Obwohl sie Pflegeheime im gesamten Bezirk Hartberg-Fürstenfeld durchtelefoniert hat, konnte eine Frau für ihren 88-jährigen Vater kein Pflegebett in der Heimatregion finden. "Seit Wochen suchen wir einen Heimplatz für ihn, aber überall wurden wir nur auf die Warteliste gesetzt", erzählt sie. Auch im Seniorenhaus Menda in Hartberg, wo erst kürzlich Betten dazugekommen sind, ist kein Platz frei: "Dort haben sie mir gesagt, dass rund 30 Betten aufgrund von Personalmangel nicht genutzt werden können."

Kommentare (1)
hhaidacher
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Lesenswert?

Einfach von den x Mrd Förderungen für Konzerne für Corona-Beihilfen

mal 1 Mrd abzwicken und die Gehälter des Pflegepersonals verdoppeln:

* der Beruf wird wieder interessant!!
* mehr Menschen möchten in diesen Berufen arbeiten.
* das ist ECHTE WERTSCHÄTZUNG statt nur Geschwafel von "Danke ihr Systemerhalter"
* dann haben wir auch mehr Betten für Corona.
* brauchen keine Lockdowns und sonstiges
* spart wieder Geld!

Aber Geld, Konzerne, Macht regiert die Welt und die haben ihre private Versicherung, Pflegebediensteten, etc. und scheren sich recht wenig um das, wie es da unten in den Häusern zugeht.

Ich frag mich, wann die Umdenke kommt, wenn nicht einmal CORONA und der Misstand um die Betten in der Lage waren bis jetzt, hier was zu ändern. Teilweise wurden ja nicht mal die Corona-Boni ausbezahlt an.