OststeiermarkSAP-Chefin Christina Wilfinger: "Ich hatte nie einen vorgefertigten Karriereplan"

Managerin Christina Wilfinger im Sommergespräch über ihre berufliche Karriere als erste Frau an der Spitze des Softwareriesen SAP, über ihre Doppelrolle als Businessfrau und Mutter und worin ihre innige Verbundenheit mit ihrem Heimatort Pöllau liegt.

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Managerin Christina Wilfinger im Gespräch mit der Kleinen Zeitung © kk
 

In den vergangenen vier Jahren waren Sie Mitglied des Führungsteams beim US-Konzern Microsoft, wo Sie das Cloud-Geschäft für Ihre Kunden vorantrieben.  Seit einem halben Jahr tragen Sie jetzt die Kapitänsmütze bei der Softwareschmiede SAP Österreich und sind damit die erste Frau in dieser verantwortungsvollen Top-Position. Wie kam es dazu?
CHRISTINA WILFINGER: Ich hatte ja schon zuvor eine berufliche SAP-Vergangenheit. Als die Geschäftsführerposition neu zu besetzen war, ist man an mich mit der Frage herangetreten, ob ich mir das vorstellen könnte. Auf mein grundsätzliches Ja folgten dann mehrere ausführliche Gespräche. Es bedurfte meinerseits auch einer innerfamiliären Beratung über die Folgen einer solchen Entscheidung. Schließlich habe ich mit großem Respekt, aber viel Freude das tolle Angebot angenommen. Für mich bedeutet das viel Ehre, zugleich aber auch viel Verantwortung.

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