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Köpfe des Jahres Ost- und SüdoststeiermarkWirtschaft: Sie bilden den Motor der Region

Die ost- und südoststeirischen Unternehmer sind mit einer Mischung aus Innovation und Nachhaltigkeit in In- und Ausland erfolgreich.

Unsere Nominierten in der Kategorie Wirtschaft und Forschung
Unsere Nominierten in der Kategorie Wirtschaft und Forschung © Pregartner, Foto Stix, B. Bergmann, D. Buchegger
 

Ost- und Südoststeiermark bilden eine heterogene Wirtschaftsregion: Unsere „Köpfe des Jahres“ in der Kategorie „Wirtschaft und Forschung“ tragen ihren Teil dazu bei, dass die Region auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleibt.

Verschmutzte Böden sanieren

Mit seiner Firma „ensowa“ ist der Schäfferner Karl Putz nicht nur in China unterwegs, wo er Sanierungstechniken für Altlasten mit Lizenzpartnern betreibt, auch in Österreich ist er bei landwirtschaftlichen Geruchsgutachten, Schadstofferkundungen, in der Abfallwirtschaft und speziell bei komplexen Altlastensanierungen führend. Derzeit arbeiten er und seine Mitarbeiter gemeinsam mit der Boku, der FH Technikum Wien und der Firma Spintec an einem Forschungsprojekt, bei dem mit Heizöl, Diesel oder Benzin verschmutzte Böden mit Vliesen und Pflanzenöl saniert werden sollen.

Karl Putz
Karl Putz Foto © Privat

125 Mitarbeiter an 15 Standorten

Das 35-Jahr-Jubiläum feierte heuer Gottfried Pessl mit seinem Weizer Messtechnikunternehmen. „Pessl Instruments“ entwickelt Wetterstationen und Sensoren für den nationalen und internationalen Markt, vor allem für die Landwirtschaft. Dazu werden Software und Apps angeboten, um die verschiedenen Daten zu sammeln und auszuwerten. Pessl beschäftigt gut 125 Mitarbeiter an 15 Standorten, neben Weiz etwa auch in den USA, Brasilien oder der Ukraine. Der Unternehmer möchte mit seinen Produkten die Digitalisierung der Landwirtschaft vorantreiben und hat ein ambitioniertes Ziel: „Wir wollen eine Million Wetterstationen verkaufen.“

Gottfried Pessl
Gottfried Pessl Foto © Jonas Pregartner

Österreichweit einzigartige Maschinen

Andrea und Gerald Resch haben ihr Unternehmen im Jahr 2000 in Glojach nebenberuflich gegründet. Rasch konnte der Betrieb, der auf Fertigungstechnik und Prototypen spezialisiert ist, namhafte Auftraggeber gewinnen. Das sorgte für ein schnelles Wachstum. Mit seinen österreichweit einzigartigen Maschinen hat es das Unternehmen an die Spitze der Branche geschafft. Die Resch GmbH ist in Österreich Vorreiter in Sachen Präzisionstechnik und setzt dabei neueste Technologien ein. Das reicht von CNC-Fräs- und Drehwerkstücken bis zur Herstellung von Mundstücken für Musikinstrumente. Die Prototypen des Unternehmens kommen in der Automobilindustrie ebenso zum Einsatz wie in der Medizintechnik oder auch in der Musikindustrie. So vertrauen etwa auch die Wiener Philharmoniker auf Produkte von Resch.

Foto Stix Andrea und Gerald Resch
Andrea und Gerald Resch © Foto Stix

Mit Umweltpreis ausgezeichnet

Innovativ, nachhaltig und preisgekrönt sind die Projekte der Firma Ökoplan in Hartberg, dessen Kopf und Leiter Dietmar Nöhrer ist. Für das Projekt „Eisspeicher“ erhielt das Tochterunternehmen der Stadtwerke Hartberg, das sich auf technische Gebäudeausrüstung spezialisiert hat, heuer den bedeutenden Umweltpreis „Energy Globe Austria“-Award. Ausgezeichnet wurde Ökoplan für die Eisspeicher-Anlage der Firma Audio-Tuning in Mistelbach, die von Nöhrer und seinem Team geplant und umgesetzt wurde. Dank eines ausgeklügelten Systems wird dabei im Winter mit Eis geheizt, im Sommer mit Selbigem gekühlt.

Dietmar Nöhrer
Dietmar Nöhrer Foto © Daniela Buchegger

10.000 Besucher im Jahr

Liane, Diana und Isabella Berghofer halten die 800 Jahre alte Berghofer-Mühle am Laufen. Ihr Ziel: die Erhaltung der Mühle und, das Müllerhandwerk und die Müllertradion zu bewahren. Ausgestattet mit einer Riesenportion Optimismus und Innovationsfreude machten sie die Mühle zu einem beliebten Ausflugsziel, das mittlerweile rund 10.000 Menschen im Jahr besuchen. Sie bieten unterschiedliche Erlebnisführungen an, eine Mühlenschule und in ihrem Mühlenladen kann man verpackungsfrei einkaufen und sich sein eigenes Mehl mahlen.

Liane, Diana und Isabella Berghofer
Liane, Diana und Isabella Berghofer Foto © Bernhard Bergmann

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