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100.000 EuroÜberschuss im Rechnungsabschluss der Stadt Hartberg

Einen Überschuss von rund 100.000 Euro weist der am Dienstag veröffentlichte Rechnungsabschluss der Stadt Hartberg für das Jahr 2018 aus. Bereits zum dritten Mal in Folge schließt man damit ein Jahresbudget mit positiven Zahlen ab.

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Marcus Martschitsch und Markus Gaugl
Bürgermeister Marcus Martschitsch und Finanzstadtrat Markus Gaugl © Kirin Kohlhauser
 

Nach den Querelen um das Gemeindebudget für dieses Jahr können sich der Hartberger Bürgermeister Marcus Martschitsch und Finanzstadtrat Markus Gaugl über den Rechnungsabschluss des vergangenen Jahres freuen. Er wird am 18. März in der nächsten Sitzung dem Gemeinderat vorgelegt werden.

Kommentare (5)

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AIRAM123
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Ein Hallenbad das kaum geheizt und

... noch weniger geputzt wird. Kein Eislaufen mehr beim HERZ... und flugs hat man einen 100.000€ Überschuss
Noch mehr Infrastruktur zerstören - noch mehr Überschuss - finde den Fehler ...

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Windstille
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Kunsteisbahn & Hallenbad

Beides tolle Angebote für die BürgerInnen, aber zugleich enorm kostenintensiv - und es bleibt die Frage, ob die Nachfrage wirklich den Aufwand lohnt. In Hartberg kommen aber auch noch enorme Kosten für den Fußballklub dazu - und dieses Geld fehlt ganz sicher für Kunsteisbahn & Hallenbad. Wenn man sich die Zuschauerzahlen der letzten zwei Spiele (2.000 gegen St. Pölten, 2.500 gegen den WAC) anschaut, ist dieser Aufwand sicher zu hinterfragen. Dazu kommen ja auch noch die Kosten für das Stadion - auf Kosten der Leichtathleten …
Wobei man aber auch sagen muss, dass der Profifußball in Österreich leider zu einem Großteil nur dank Land und Gemeinden möglich ist, weil sich die meisten Klubs nicht einmal die Lampen für die Flutlichtanlagen leisten können. Diese Ausgaben haben bei 2.000 oder 2.500 Zuschauern aber nicht einmal eine touristische Relevanz für die Stadt Hartberg oder die Umgebung.

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schani1957
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Behauptungen

Hallo Windstelle!
Nachdem du anscheinend genau über die Kosten bezgl. Fussball Bescheid weißt, ersuche ich dich eine Aufstellung der Kosten die die Stadtgemeinde Hartberg für den TSV leistet hier zu veröffentlichen !

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Windstille
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@ Schani - Fortsetzung

Die Finanzierung eines Bundesliga-Klubs sollte ausschließlich über TV-, Sponsor- und Eintrittsgelder erfolgen. Es müsste in Ö eigentlich reichen, wenn die öffentliche Hand die Infrastruktur zur Verfügung stellt. Die Klubs in unserem Land könnten sich ja meist nicht einmal die Verlegung eines neuen Rasens leisten, geschweige denn den Einbau einer Rasenheizung etc.
Siehe z.B. Lizenzierung bei Hartberg, wo das Land mit Euro 600.000,- erst den Sprung in die Bundesliga ermöglicht hat.

Fakt ist, dass die Stadtgemeinde Hartberg den TSV in den letzten Jahren am Leben erhalten hat. Wie die Stadtgemeinde Fürstenfeld übrigens auch den Basketballklub. Aber das kann aus meiner Sicht keine Dauerlösung sein, ein Verein in einer Profiliga müsste sich selbst finanzieren können. Sollte das nicht möglich sein, muss man halt kleinere Brötchen backen.

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Windstille
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@Schani

Wo würde der Verein heute stehen, wenn ihn die Stadt Hartberg nicht entschuldet hätte? Sicher nicht in der Bundesliga. Wie viele andere Vereine auch wäre der TSV Hartberg ohne die Förderungen durch die öffentliche Hand nicht lebensfähig - aber das geht ja nicht nur den Hartbergern so. Ist übrigens alles auch im Archiv der Kleinen Zeitung nachzulesen, Dr. Google findet die Seiten sehr rasch.
Dass Nicht-Fußballfans hohe Ausgaben für den Profisport kritisieren, ist auch eine legitime Sache. Dass 2.000 oder 2.500 Zuschauer bei einem Heimspiel in Österreichs höchster Liga ein Armutszeugnis für den heimischen Fußball sind, ist wohl auch klar. Gilt nicht nur für Hartberg, auch z.B. für die Admira! Und genau darum hinterfrage ich den Aufwand für den Profifußball in Hartberg - und nicht nur dort.
PS: Dass in einer Stadt viel angeboten wird, ist ja schön. Aber alles kann man sich nicht leisten, von der "Eishalle" hat man sich eh schon getrennt. Kunsteis sowie Hallen- oder Freibad sind niemals kostendeckend zu führen sondern als Freizeitangebot für die Bevölkerung zu betrachten. Ich bin auch ein Sportfan durch und durch und bin absolut dafür, Vereine zu unterstützen. Weil unsere Kinder Bewegung brauchen und aufgrund der vielseitigen Interessen ein großes Angebot an Sportarten zur Verfügung stehen sollte. Aber das Hauptaugenmerk bei Förderungen sollte beim Nachwuchs und nicht im Profibereich liegen.

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