Walther Ryzienski, der von jungen Jahren an bis zu seiner Pension den Dienst als Lehrer für Geschichte, Geographie und politische Bildung am Gymnasium in Fürstenfeld versah, ist im 85. Lebensjahr verstorben.

Er war ein Pädagoge aus Leidenschaft. Genauso groß war sein Engagement für die europäische Idee, die er zeitlebens mit großem Einsatz vertrat. Es gelang ihm, in mehreren Städten die Errichtung eines Europaplatzes durchzusetzen.

Ein Herz für Kroatien

Sein besonderes Verdienst war, dass in seiner Heimatstadt Fürstenfeld der Platz vor der Bezirkshauptmannschaft als Europaplatz benannt wurde. Von der „Initiative Pro Mitteleuropa“ (IPM) wurde er mit dem „Christa-Pollak-Preis“ ausgezeichnet. „Sein Lebenswerk und sein Vorbild waren ausschlaggebend für die Entstehung unserer Organisation. Meine Gedanken sind bei seinen Hinterbliebenen”, erklärte IPM-Präsident Philipp Depisch anlässlich des Ablebens von Ryzienski.

Sein Herz schlug für das EU-Mitglied Kroatien, wo er an der Adria in Selce regelmäßig Ferienaufenthalte verbracht hat. Dort soll er seinem Wunsch gemäß auch seine letzte Ruhestätte finden.