Vielfältige Blattstrukturen und Farben. Von winzig kleinen Exemplaren, die bonsaiartig in Schalen als Blickpunkt sorgen, bis hin zu riesigen Exemplaren, die Blätter mit bis zu 50 cm Größe aufweisen – so groß ist die Palette. Besonders beliebt sind die Sorten, bei denen die Blüten einen zarten, aber einzigartigen Duft verströmen. Unter Sammlern spricht man bereits von mehr als 4000 Sorten, die registriert sind.
Eine Pflanze mit österreichischen Wurzeln. Ursprünglich waren diese Pflanzen in Asien daheim. Als Österreicher können wir ein wenig stolz sein: Der Namensgeber Nicolaus Thomas Host – er lebte von 1761 bis 1834 – war Leiter des Gartens im Belvedere und unternahm viele botanische Reisen. Und damit unsere deutschen Freunde nicht traurig sind: Der deutsche Botaniker Heinrich Christian Funck ist der Namensgeber des landläufigen deutschen Namens.
Schattenverträglichkeit. Viele Gartenbereiche sind schattig oder halbschattig – genau hier fühlen sich Hostas wohl. Sie gedeihen an Standorten, an denen andere Pflanzen oft Schwierigkeiten haben. So eröffnen sie Gestaltungsoptionen für Bereiche unter Bäumen, an Nordseiten oder in Innenhöfen, wo sonst wenig blüht.