Bezirk MurtalFotovoltaik auf öffentlichen Gebäuden: "Könnten 2500 Haushalte versorgen"

Rund 160 öffentliche Gebäude im Bezirk Murtal hat die Energieagentur Obersteiermark für mögliche Ökoprojekte unter die Lupe genommen. Geschäftsführer Josef Bärnthaler über die bemerkenswerten Ergebnisse, zögerliche Politiker und den Streit ums Freiland.

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Josef Bärnthaler ist Geschäftsführer der Energieagentur Obersteiermark GmbH
Josef Bärnthaler ist Geschäftsführer der Energieagentur Obersteiermark GmbH © Klimafonds/Krobath
 

Herr Bärnthaler, Sie und Ihr Team der Energieagentur Obersteiermark GmbH haben in den vergangenen Monaten mehr als 160 öffentliche Gebäude im Bezirk Murtal für Ökoprojekte geprüft. Welche Potenziale haben Sie erkennen können?
JOSEF BÄRNTHALER: Ein ganz zentraler Punkt war herauszufinden, wie viel Sonnenstrom über Fotovoltaikanlagen auf den Dächern von Amtsgebäuden, Schulen, Kindergärten, Gemeindewohnhäusern und so weiter gewonnen werden könnte. Hier gibt es ermutigende Ergebnisse. Geht man von Standard-Modulen aus und berücksichtigt die Ausrichtung der Dächer und nicht nutzbare Flächen wie Fenster, kommt man auf ein Potenzial von circa 10.000 Megawattstunden pro Jahr. Einfach gesagt: Würden die Murtaler Gemeinden all unsere Vorschläge umsetzen, könnten ungefähr 2500 Haushalte mit Strom versorgt werden. 

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