Quarantäne "selbst verordnet"Murtalerin wartet seit eineinhalb Wochen auf Absonderungsbescheid

Marion Köck aus St. Georgen ob Judenburg schildert in einem Schreiben an das Gesundheitsministerium, wie chaotisch sich der Umgang mit positiv Getesteten und ihren Angehörigen aktuell gestaltet.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Marion Köck wurde positiv auf Corona getestet, einen Absonderungsbescheid erhielt sie bis zum Ende der Quarantänezeit aber nie © KK, Raphael Ofner
 

Das System rund um Coronatests, Kontaktnachverfolgung und Absonderungsbescheide ist zuletzt infolge der extrem hohen Fallzahlen aus den Fugen geraten. Wie sehr, das zeigen unter anderem die Erfahrungen von Marion Köck aus St. Georgen ob Judenburg. Sie schildert in einem Schreiben an das Gesundheitsministerium jene Odyssee, die sie in den Tagen nach einem positiven Selbsttest am 7. November erlebt hat.

Kommentare (3)
unfassbar
13
4
Lesenswert?

Etwas Hausverstand wäre halt bei allen gefragt,

dass ich auch ohne Bescheid in Quarantäne ginge, ist wohl
selbstverständlich. Aber manche brauchen alles diktiert,
von A-Z, andere wiederum beklagen sich schrecklich darüber....
Immer verkehrt !

owlet123
4
6
Lesenswert?

Covid-19 ist eine meldepflichtige Krankheit

also ist das Verhalten der Dame absolut richtig. Aber bei dem Chaos, dass bei den Behörden herrscht braucht man sich nicht zu wundern, wenn Leute eine leichte mittels Selbsttest festgestellte Infektion nicht mehr melden.

Handaufsherz
0
0
Lesenswert?

Chaos?

Überlastung eines Systems, das ohne zusätzliche Personalressourcen (in den BHs) alles bewältigen muss, ist nicht gleichzusetzen mit Chaos!!