Rund 23,8 Millionen Euro zahlte das AMS im Bezirk Murtal im Jahr 2019 aus, 2020 waren es 39,7 Millionen Euro. „Diese Zahlen beinhalten aber nicht die Kurzarbeit“, betont Geschäftsstellenleiterin Sabine Gaßner. Den Höchststand an Kurzarbeit gab es Ende April mit 686 Betrieben und 5487 Personen in Kurzarbeit. Aktuell sind es 2020 Frauen und Männer in 369 Betrieben.
Gaßner gab am 18. Jänner im Rahmen einer Online-Pressekonferenz Einblick in die schwierige Coronazeit. Auch beim AMS selbst habe sich vieles verändert. Der Kundenverkehr wurde auf ein Minimum reduziert. „Online- und telefonische Beratungen haben Einzug gehalten. Zu jedem Zeitpunkt der Pandemie war und ist es uns wichtig, den Kontakt zu den Kunden aufrecht zu erhalten“, betont Gaßner.
Zu den Schwerpunkten des AMS Steiermark gehören im neuen Jahr Kurzarbeit, Vermittlung und Qualifizierung sowie Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit. Das Thema Digitalisierung wird in der Region ebenfalls eine große Rolle spielen. Am 2. Februar gibt es dazu eine Online-Infoveranstaltung. Über einen Digitalisierungsverbund Murtal/Murau sprach Claudia Schenner-Klivinyi von alea+partner. Das Unternehmen ist im Auftrag des AMS tätig.
Von 2019 auf 2020
Auszahlungen beim AMS erhöhten sich im Murtal um 16 Millionen Euro
AMS-Geschäftsstellenleiterin Sabine Gaßner gab im Rahmen einer Online-Pressekonferenz Einblick in das schwierige Coronajahr. Und einen Ausblick in die Zukunft, in der auf Digitalisierung gesetzt wird.
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