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Murtaler KürbiskernölDas schwarze Gold und der Klimawandel

Im Spätherbst gibt es im Murtal eine besondere Spezialität zu verkosten. Warum in der Region Kürbisse wachsen, das Kürbiskernöl aber kein steirisches sein darf - und in der Südsteiermark trotzdem Murtaler Kürbisse angebaut werden.

Anton und Gabi Trettenbrein (links) mit Eva und Karl Grantner © Sarah Ruckhofer
 

Es schmeckt im Salat, als Aufstrich und sogar am Vanilleeis: Die Steiermark und ihr Kürbiskernöl, das ist eine große Liebesgeschichte. In diesen Wochen wird das erste Kernöl aus der heurigen Ernte frisch gepresst. Für die rund 15 Murtaler Kürbis-Bauern geht damit ein arbeitsreiches Jahr ins Finale. Lange galt die südliche Steiermark als einziges Anbaugebiet für Kürbisse, Anton Trettenbrein aus Spielberg hat dem 2008 ein Ende gesetzt. „Die Idee ist eigentlich aus einer Not heraus entstanden“, erzählt der Vollerwerbslandwirt. Das EU-Fördersystem machte den Anbau einer zusätzlichen Kultur notwendig. „Wir haben zum Beispiel Erbsen probiert, aber das ist alles nichts geworden.“ Im Garten seiner Frau entdeckt er gut wachsende Kürbisse – der Beginn einer Erfolgsgeschichte.

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