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Obdach, St. Georgen ob JudenburgMateschitz eröffnet "Seetalblick" und kauft Bauernhöfe

Nächster Streich des Milliardärs: Am Donnerstag öffnet Pension in St. Wolfgang samt Schafzucht und Fleischerei. Mateschitz verwirklicht langsam eine Kreislaufwirtschaft in der Region.

Der frisch renovierte Seetalblick in St. Wolfgang am Zirbitzkogel
Der frisch renovierte Seetalblick in St. Wolfgang am Zirbitzkogel © Johannes Mandl
 

Unbeeindruckt von der Krise treibt Dietrich Mateschitz sein Projekt Spielberg voran. Neuester Streich: Der „Seetalblick“ in St. Wolfgang am Zirbitzkogel (Gemeinde Obdach) öffnet am morgigen Donnerstag seine Pforten. Eineinhalb Jahre wurde das ehemalige Gasthaus renoviert.

Kommentare (16)
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seinerwe
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Toll

Toll was Hr. M suf die Beine stellt. Den Kritikern sei gesagt, dass er alles aus eigener Kraft, ohne Forderungen etc., geschafft hat.
vor fast 300 Jahren hat Hr. Raiffeisen ähnliche Ideen gehabt.

alsoalso
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Red Bull

kassiert aus dem Agrarbudget

alsoalso
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Woher kommt das Geld?

Von einem hervorragend beworbenen Getränk, das aus der gesundheitlichen Sicht sehr bedenklich ist. Die Folgekosten, die im medizinischen Bereich steigen, trägt die Allgemeinheit!

KarlZoech
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@ alsoalso: Es wird ja niemand gezwungen, dieses Getränk zu konsumieren.

Ich trinke es auch nicht. Doch: Höchten Respekt vor dem, was Dietrich Mateschitz in der Region und damit für die Region tut!

beneathome
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Zwei Seiten

Dort wo Geld ist, geht auch das Geld hin. So gut die Absichten von Herrn Mateschitz auch sind, so sind sie auch kritisch zu bewerten. Die Kehrseite der Medaille ist die fortschreitende Konzentration von Geld und Macht. Das hat manchmal gute Auswirkungen, aber leider demokratiepolitisch langfristig gefährlich.

seinerwe
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Gefahr wenn jemand was macht?

Viele könnten das leicht nachmachen. Z.B. die Arbeiterkammer oder die Gewerkschaft könnte die Streikgelder sinnvoll veranlagen.
Arbeitsplätze werden von Unternehmern geschaffen und von Steuerempfängern vernichtet ,(Konsum, Bawag, Vöst Chemie linz...)

Windstille
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Die Wahrheit ...

... wollen die Sozis nicht hören, war schon immer so. Für diese Spezies von Mensch zählt Leistung und Einsatz leider nicht - geht´s nach denen, hat einer die Ideen und arbeitet, das Geld soll aber auf alle "Zuschauer" aufgeteilt werden. Das hat in den kommunistischen Ländern nicht funktioniert und wird auch in Zukunft nirgendwo funktionieren. Ausgenommen in den Vorstellungen der Genossinnen und Genossen ...

frako
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Hast an Neid

Könntest ja auch so erfolgreich sein, bleibt ja jedem selbst überlassen. Nur, Herr Mateschitz leistet GROSSARTIGES für die Steiermark.

Ifrogmi
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was er macht ist g'scheit ...

wenn die Vorbesitzer das alles verramschen und nicht willens oder in der lage sind selbst daraus kapital zu schlagen, dafür kann hr. Mateschitz nichts.
insgesamt bewegen wir uns ohnehin auf das mittelalter zu. die kleinen landbesitzer verkaufen alles für kurzfristigen kleinen Luxus, am ende stehen wieder grossgrundbesitzer, so wie früher die adeligen, und der enkel des ursprünglichen besitzers kann am ehemaligen grund der Familie als angestellter oder pächter die arbeiten verrichten. statt Zehent heisst es dann pacht.
die leute wollen das so, damit haben sie auch nichts besseres verdient.

mosaik53
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Also ich finde

dem Mateschitz gebürt ein Orden für das, was er für diese Region schon gemacht hat !

Nixalsverdruss
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Schön, wenn das partnerschaftlich abläuft ...

... aber leider kann man einen Trend feststellen:
"Die Reichen" kaufen die Bauernhöfe, Weingüter, etc. auf und stellen "die Bauern" wieder als Landarbeiter an - zu welchen Bedingungen auch immer...
Es erinnert ein wenig an das Mittelalter, als die Grafen das Land unter sich aufgeteilt haben, die Bauern als Arbeiter bei sich beschäftigt haben und so eine Abhängigkeitsspirale in Gang gesetzt haben, die schlussendlich in den Aufständen gegen die Arbeitsbedingungen und die Armut der Bauern geführt hat.
Es ist für mich ein klassisches Beispiel, dass die Armen immer Ärmer und die Reichen wie Mateschitz, Kilger, Benko, etc. immer reicher werden.
Würden wir Kapitalerträge in Europa richtig versteuern, würde diese Spirale massiv gestört und wir bräuchten uns nicht die geringsten Sorgen um die Kosten der Coronakrise machen...

Sam125
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Nixalsverdruss,also ich bin sehr froh, dass Herr Mateschitz alles aufkauft und

keine Scheichs, oder irgendwelche Serbische Konzerten,oder andere Mafiaähnliche Organisationen!

wintis_kleine
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Man darf nur eines nicht vergessen

so hat "der Bauer" ein fixes Einkommen, ist sozialversicheerungstechnisch voll abgesichert und muss sich nicht persönlich um Ernteausfälle etc. Sorgen machen.
Klar verliert er dadurch auch seine Eigenständigkeit, aber es bleibt ja jedem selbst überlassen, für Herrn Mateschitz zu arbeiten oder eben nicht.
Fact ist aber auch, dass die sanierten Bauernhöfe, Gasthäuser und Schlösserl ohne den Eingriff eines Herrn Matschitz vermutlich dem Verfall Preis gegeben wären.
Ich würde eher sagen "best practice".

SagServus
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Würden wir Kapitalerträge in Europa richtig versteuern, würde diese Spirale massiv gestört und wir bräuchten uns nicht die geringsten Sorgen um die Kosten der Coronakrise machen...

Und der Bauernhof wäre noch immer leer weil sich keiner die Arbeit für 2€/kg Schwein antun will weil die Masse der Konsumenten nicht bereit ist, entsprechend für Fleisch zu zahlen.

JoergRinnofner
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Taten anstatt Worten

Gutes Beispiel für "Taten anstatt Worten". Könnte sich manch einer ein Beispiel daran nehmen.

Windstille
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Anderen Blickwinkel

Ich sehe das völlig anders: Betrachtet man das Bauernsterben landauf, landab in der Steiermark, so sei Herrn Mateschitz für seine Vorgangsweise gedankt. Bauern bleiben Bauern und kümmern sich um die somit erhalten gebliebenen Landwirtschaften und auch die Landschaftspflege. Die Bauern haben ihr fixes Einkommen und sind sicher keine "Armen" wie im Mittelalter, auch sind ihre Sorgen eher kleiner denn größer, wenn sie ihr fixes Gehalt bekommen. Die von Mateschitz angestellten Menschen auf den Bauernhöfen haben gute Arbeitsplätze und brauchen sich im Gegensatz zu vielen anderen Landwirten keine Gedanken darüber machen, ob sie das Leben als Bauern aufgeben und in irgendeine Fabrik arbeiten gehen. Auch wird das für die Betriebe in der Region benötigte Fleisch eben dort gezüchtet, somit sind auch keine weiten Tiertransporte etc. nötig.
Zudem investiert Herr Mateschitz in seine Heimat - gerade er ist sicher das falsche Beispiel, um irgendwelche Neiddebatten vom Stapel zu stoßen. Er ist ein erfolgreicher Geschäftsmann und ein stolzer Österreicher, der in seine Heimat investiert - erkläre mir mal wer, was daran verkehrt sein soll.