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Ärger um SperrstundeGastronom: "Wir sind die Blöden, wenn wir zusperren"

Einige Wirte umgehen mit einem Trick die gesetzliche Sperrstunde, das ärgert Branchenkollegen.

Die "Kastanienbar" am Kreischberg © kk
 

Nicht nur in der Landeshauptstadt Graz, auch im Murtal wird wesentlich länger gefeiert, als es das Gesetz (eigentlich) erlaubt. Wie berichtet nutzen einige findige Wirte ein Schlupfloch, die sogenannte „geschlossene Gesellschaft“. Wer sich registriert, darf bis in die Morgenstunden fortgehen. Behörde und Polizei stehen dem weitgehend machtlos gegenüber. Diese Praxis ärgert insbesondere auch Branchenkollegen. Robert Neumann investierte 2019 in den Umbau der „Burg Spielberg“. Die Disco „Froschkönig“ hat seit der Corona-Krise geschlossen, die Bar „Castello“ sperrt pünktlich um ein Uhr zu. „Es ist schon merkwürdig, wenn die Gäste um kurz vor eins noch ein Cola bestellen und dann weiter ziehen in andere Lokale“, ärgert sich der Unternehmer. „Da kommt man sich blöd vor, wenn man zusperrt.“

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