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Theaterrunde Operette Murau: Premiere mit Abstand und einer großen Portion Mut

Als einziges Laientheater der Steiermark wagt sich die Theaterrunde Murau heuer an eine Operette samt Chor und Orchester. Musiktheater mit Abstand? Wir haben die ungewöhnlichen Proben besucht.

Geprobt wird konsequent mit Gesichtsschild © Sarah Ruckhofer
 

Vieles hat die Theaterrunde Murau schon erlebt. Viel Schräges ausprobiert, viel Neues inszeniert. Aber das ist selbst für die erfahrene Truppe neu: Im Arbeiterkammersaal Murau proben sie unter der Leitung von Regisseur Wolfgang Atzenhofer den "Fidelen Bauer", eine Operette von Leo Fall. Alle Darsteller tragen ein Gesichtsschild auf der Bühne, in den Pausen wird penibel auf Abstand geachtet. Liebesszenen, Umarmungen, Küsse - alles tabu. Selbst die Rauferei wird mit Abstand iszeniert, Kreativität ist gefragt. "Aber das geht alles. Wichtig ist, dass wir die Regeln einhalten und trotzdem spielen", sagt Atzenhofer. Lange sei nicht klar gewesen, ob in Murau heuer überhaupt die 23. Operettenspiele stattfinden können. Rundherum hagelt es Absagen, "kaum einer traut sich über ein Musiktheater drüber".

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