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Verhandlung wieder vertagtWipfelwanderweg-Prozess: Erinnerungslücken und erschreckende Unwissenheit

Am Leobner Landesgericht wurde heute, Mittwoch, der Prozess um den ehemaligen Rachauer Bürgermeister Max Haberleitner fortgesetzt. Zu einer Urteilsfindung kam es nicht, der Prozess wurde auf September vertagt.

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Max Haberleitner stand in Leoben vor Gericht, ein Urteil ist (wieder) nicht gefallen © Sarah Ruckhofer
 

2013 wurde Strafanzeige eingebracht, 2016 die Verhandlung eröffnet - seitdem beschäftigt die Errichtung des Wipfelwanderweges in Rachau (Bezirk Murtal) die Gerichte. Der Fall ist unglaublich komplex, die Unterlagen füllen Dutzende Ordner.  Max Haberleitner, ehemaliger Bürgermeister (ÖVP) des Ortes, wird Amtsmissbrauch und Untreue vorgeworfen. Am heutigen Mittwoch wurde der Prozess nun nach längerer Unterbrechung mit einer ergänzenden Befragung des Ex-Ortschefs fortgesetzt. Viel Neues kann Haberleitner nicht beitragen: "Ich kann mich nicht erinnern", "Dazu kann ich nichts sagen", "Das weiß ich nicht mehr", "Ich weiß nicht, worauf sie hinauswollen". Es geht etwa um die Frage, ob Haberleitner - damals in Personalunion Bürgermeister, Geschäftsführer der Wipfelweg-GmbH und Grundbesitzer - Überweisungen selbst getätigt hat oder nicht. "Es könnte sein, dass ich das überwiesen habe. Ich weiß es nicht mehr." Auch auf die Frage, warum seine Flächen teurer abgelöst wurden als jene von anderen Grundbesitzern, weiß Haberleitner keine Antwort. Vieles sei ihm schlicht nicht bewusst gewesen, er sei schlecht beraten worden.

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Danke für Ihr Verständnis.

vanhelsing
2
9
Lesenswert?

Wofür das die damalige Frau

Vizebürgermeister eigentlich ihr Honorar bezogen? Wos woar ihr Leistung??

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