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Endlich WetterglückDie B114 ist wieder offen

Riesige Erleichterung bei Einheimischen und Touristen: Hohentauern ist nicht mehr von der Außenwelt abgeschlossen, Evakuierung der Touristen wurde abgebrochen.

Die Straßenräumung gelang in Windeseile © Sarah Ruckhofer
 

Endlich meinte es das Wetter gut mit Hohentauern: Zum ersten Mal seit Beginn der starken Schneefälle am Samstag scheinte am Freitag im Katastrophengebiet die Sonne, es waren kaum Wolken am Himmel zu sehen. Schon am Vormittag konnten erste Erkundungsflüge stattfinden - mit gutem Ergebnis: Durch Schneeverwehungen ist die Lawinengefahr geringer als gedacht. Zudem gelangen vier Lawinensprengungen im Bereich Triebenstein.

Am Donnerstagabend wurden die rund 280 Touristen in Hohentauern bei einer Bürgerversammlung über die aktuelle Lage informiert. Zuerst war geplant, dass die Touristen per Unimog des Bundesheeres über einen Notweg nach St. Johann ausreisen und von dort mit Bussen bis zum Bahnhof Judenburg gebracht werden. Zu Mittag wurde klar: Die B114 kann geräumt werden, die Gäste dürfen am Nachmittag mit ihren eigenen Autos ausreisen.

Am Donnerstag wurden vom Bundesheer erste Lebensmittel nach Hohentauern geliefert Foto © Sarah Ruckhofer

Erst gestern wurden Lebensmittel und Diesel vom Jägerbataillon 18 nach Hohentauern gebracht. Nun ist die Katastrophe vorerst gebannt, die Straßen sind wieder frei.

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