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St. Marein-FeistritzPyro-Testschießen: Nun prüft die Volksanwaltschaft

Nach misslungenen Versuchen gegen das umstrittene Testschießen in St. Marein vorzugehen, wandten sich Anrainer nun an Volksanwaltschaft.

Farbenprächtiges Spektakel, das allerdings nicht jedem gefällt © Walter Schindler
 

Es ist das größte Pyrotechnik-Testschießen der Obersteiermark, vielleicht sogar der gesamten Steiermark: Zum wiederholten Male lud im November die Gratkorner Firma „Pyro Austria“ in Kooperation mit dem Prankherwirt in St. Marein zur großen Feuerwerks-Präsentation. Über mehrere Stunden hinweg wurden, untermalt mit Musik, insgesamt rund 200 Komponenten bis zur höchsten Raketen-Klasse F4 abgeschossen.

Anrainern und Gemeinde ist das Spektakel seit Jahren ein Dorn im Auge, allein: Die Gemeinde hat laut Bürgermeister Bruno Aschenbrenner keine rechtliche Handhabe. Genehmigt wird das Großereignis – die Veranstalter sprechen von rund 1000 Besuchern, Anrainer von maximal 300 – nämlich von der Bezirkshauptmannschaft Murtal. Weder die Gemeinde noch die direkten Anrainer hatten im Verfahren Parteienstellung.

 

Es knallte: Testfeuerwerk in St. Marein

Feuerwerk

Ein großes Pyrotechnik-Testschießen fand am 17. November in der Murtaler Gemeinde St. Marein-Feistritz statt.

Walter Schindler

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Die Gratkorner Firma "Pyro Austria" jagte rund 200 Komponenten in den Himmel.

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Drei Stunden lang gab es farbenfrohe Lichterspiele am Himmel zu sehen.

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Die Temperaturen waren eisig, doch zum Abschluss wurden die Besucher mit einem Musikfeuerwerk belohnt.

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Nicht alle Anrainer sind im Vorfeld von dem Spektakel begeistert gewesen, es fand bereits zum dritten Mal in der Gemeinde statt.

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„Unzumutbaren Lärm, Luftverschmutzung und Tierquälerei“ ortet eine Gruppe von Anrainern, die heuer unmittelbar nach dem Testschießen Anzeige bei der Polizei wegen Lärmbelästigung gestellt hat. So sollen über einen längeren Zeitraum hinweg bis zu 150 Dezibel erreicht worden sein. „Wir verstehen nicht, dass die Behörde diese massive Lärmbelästigung mitten im Wohngebiet immer wieder genehmigt. Ich denke, der Lärm wird unterschätzt.“ Namentlich genannt werden will niemand der Gruppe.
Nachdem alle Interventionsversuche bislang misslungen sind, wandte man sich nun die Volksanwaltschaft in Wien. „Wir bekamen rasch die Rückmeldung, dass die Volksanwaltschaft den Fall übernimmt und in Abstimmung mit dem Innenministerium prüft, ob das Testschießen tatsächlich rechtlich gedeckt ist“, so einer der Anrainer.

Zu einem laufenden Fall Auskunft geben will die Volksanwaltschaft nicht. „Prinzipiell läuft es so ab, dass wir die zuständige Behörde mit unseren Rechercheergebnissen konfrontieren. Im Gespräch wird dann versucht, eine Verbesserung der Situation zu erreichen“, erklärt Agnieszka Kern von der Volksanwaltschaft. Parteienstellung hat man in Verfahren allerdings keine.

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