Reges Treiben war am Freitagvormittag vor dem Büro der Kleinen Zeitung am Brucker Hauptplatz zu beobachten. Mit Rücksicht aufeinander, aber vor allem auf die Ware der Begierde haben sich Keksliebhaber und Weihnachtsbegeisterte angestellt. Grund für den Trubel war die Benefiz-Keksaktion der Bäuerinnen aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag in Kooperation mit der Kleinen Zeitung Bruck. "Das Interesse an den Keksen war heuer wieder sehr groß. Das freut mich sehr", erklärt Bezirksbäuerin Elisabeth Hörmann. Kein Wunder, schließlich haben die Bäuerinnen aus dem Bezirk ihre selbstgebackenen Köstlichkeiten zur Verfügung gestellt.
109 Kilo Kekse sind so zusammengekommen. Fein säuberlich wurden sie am Vorabend in der Bauernkammer verpackt und schließlich ab 8.30 Uhr verkauft. "Wir sind stolz, die Summe von 4213 Euro an die Hilfsaktion ,Steirer helfen Steirern' übergeben zu können", so Hörmann. Die ersten Frühaufsteher warteten bereits einige Zeit vor dem Verkaufsstart auf die süßen Leckerbissen. Nach einer Stunde war dann auch schon das letzte Keks verkauft.
Vierte Auflage
In der vierten Auflage der Aktion war das Interesse der Bäuerinnen wie auch der Leserschaft ungebrochen groß. "Die Bäuerinnen backen ganz wunderbare Kekse. Zum Teil werden alte Rezepte wieder hervorgeholt, die sonst in Vergessenheit geraten würden", sagt Barbara Kiendlsperger von der Bauernkammer. Aber auch neue Kreationen haben den Weg in die Verpackungsschachteln gefunden. "Wichtig sind die Zutaten und da ist man bei den Bäuerinnen an der richtigen Adresse. Wir backen beispielsweise mit Butter und das schmeckt man", so Kiendlsperger.
Neben der stolzen Spendensumme ist die Zeit und das Engagement jeder einzelnen Bäuerin beachtlich. "Gebacken wird zu Hause in der Freizeit. Bei 109 Kilo Weihnachtsleckereien muss man sich die Menge an Keksen erst einmal vor Augen führen", so Hörmann.
Bei all dem Interesse und dem Erfolg wurde nach dem Kassensturz bereits die Aktion für das nächste Jahr besprochen. "Das wäre der fünfte Keksverkauf - ein kleines Jubiläum sozusagen", sagt Hörmann.