Steirer helfen SteirernDie Bäuerinnen backen wieder Kekse für den guten Zweck

Die Bäuerinnen aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag sowie die Kleine Zeitung sind wieder im Einsatz für "Steirer helfen Steirern". Gemeinsam werden zum dritten Mal die selbstgebackenen Kekse der Bäuerinnen verkauft.

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Martina Schneller und ihre Kinder Emelie und Franz backen schon fleißig Kekse
Martina Schneller und ihre Kinder Emelie und Franz backen schon fleißig Kekse © Martina Pachernegg
 

Die Coronakrise hat vielen Menschen sehr zugesetzt. Finanzielle Nöte und Zukunftsängste sind zum Begleiter vieler geworden. Umso wichtiger ist den Bäuerinnen aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag auch heuer wieder ein deutliches Zeichen für Zusammenhalt und Gemeinschaftssinn zu setzen. Zum dritten Mal backen die Frauen daheim ihre beliebten Keks-Spezialitäten und verkaufen diese am Freitag, dem 26. November, auf dem Brucker Hauptplatz. Der Erlös dieser Aktion fließt auch heuer wieder an die Hilfsorganisation "Steirer helfen Steirern" der Kleinen Zeitung.

Schon im Vorjahr haben die Bäuerinnen einen Weg gefunden, trotz der Krise Kekse zu backen und zu verkaufen. So kamen schlussendlich 119 Kilo Kekse zusammen - und 4370 Euro wurden gespendet. "Die Resonanz meiner Bäuerinnen ist auch heuer wieder groß. Sie wollen backen und damit Gutes tun", erklärt Bezirksbäuerin Elisabeth Hörmann.

Der Verkauf

In Bruck werden die Benefizkekse unter der Einhaltung von coronabedingten Sicherheitsauflagen verkauft. Verkaufstermin ist Freitag, der 26. November. Ab 8.30 Uhr sind die handgemachten Köstlichkeiten am Brucker Hauptplatz erhältlich.

"Anstatt gemeinsam in der Backstube zu stehen, bäckt auch heuer jede Bäuerin alleine zu Hause", erklärt Barbara Kiendlsperger von der Bauernkammer. Die Sicherheit jeder Bäuerin geht vor, weshalb sich die Frauen nicht bei gemeinsamen Backabenden über ihre Rezepte austauschen, sondern übers Telefon.

Eine, deren Hände bereits die ersten Teige geknetet haben, ist Martina Schneller. Die Brucker Gemeindebäuerin ist gelernte Konditorin und sehnt alljährlich die Vorweihnachtszeit herbei. "Ich mache die Kekse lieber, als sie zu essen. Das Kosten ist zwar Pflichtprogramm, aber viel mehr wird es dann meistens nicht", so Schneller. Gemeinsam mit ihren Kindern Franz und Emelie hat sie die ersten Linzer Räder gebacken. Neben der Erdbeer- statt Marillenmarmelade setzt die Gemeindebäuerin auf eine jahrelang erprobte Geheimzutat: "Nur mit Liebe gebacken schmecken Weihnachtskekse richtig gut."

Die Begeisterung fürs Backen gibt sie nur allzu gerne an ihre Kinder weiter. Während Emelie mit Bedacht die ersten Kekse aus dem Teig aussticht, rollt Franz die ersten Kipferln. "Meine Lieblingskekse sind die Linzer Räder. Die von meiner Mama schmecken am besten", erklärt der siebenjährige Volksschüler. Seine fünf Jahre alte Schwester setzt hingegen auf bunt verzierte Kekse aller Art. "Bunte Kekserl sind super", sagt Emelie und lacht.

Welche Kekse Martina Schneller heuer für die Benefizaktion backen wird, weiß sie noch nicht. Dass eine noch nie zuvor gebackene Sorte dabei sein wird, ist ihr aber jetzt schon klar. "Ein bisschen Abwechslung darf sein. Bei all der Vielfalt fällt die Entscheidung aber ganz schön schwer", sagt Schneller.

Die geheime Zutate für gute Kekse ist die Freude am Backen
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Damit die Keksschachteln gut gefüllt sind, werden im ganzen Bezirk bereits Rezeptbücher gewälzt und Ausstechformen herausgeholt. Verkauft werden die Benefizkekse heuer am Freitag, dem 26. November, ab 8.30 Uhr am Brucker Hauptplatz. Dass sowohl im Vorfeld als auch beim Verkauf der Kekse alle Corona-Sicherheitsbestimmungen eingehalten werden, ist selbstverständlich.

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