Noch druckfrisch war die Broschüre "Heilige Orte, heilige Wege", als am Mittwochvormittag der Mariazeller Pater Superior Michael Staberl das neue Tourismuskonzept für den weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannten Wallfahrtsort präsentierte. "Wallfahrt und Tourismus gehören immer zusammen, deshalb brauchen wir zum Beispiel auch die entsprechende Gastronomie auf dem Weg hierher", sagte Staberl. Jedes Jahr besuchen 700.000 Pilger Mariazell, im Schnitt kommen sie auf 2,3 Nächtigungen. In der Regel dient die Basilika dabei als wesentliches Ziel, ehe die Touristen wieder die Heimreise antreten. Viele von ihnen bleiben mitunter nur wenige Stunden. Die Aufenthaltsdauer, da ist man sich in Mariazell einig, könnte unter den religiös Interessierten definitiv länger sein.
700.000 Pilger pro Jahr
Der neue Pilgertourismus führt von der Mariazeller Basilika weg
Um die Aufenthaltsdauer der 700.000 Pilger pro Jahr zu steigern, setzt der Wallfahrtsort Mariazell auf ein neues Konzept. Die Basilika soll künftig nicht mehr nur Endpunkt sein, sondern auch Startpunkt für 22 heilige Orte und Wege.
© Fred Lindmoser