Der Ruf der WHO hat den Brucker Gerald Rockenschaub in Albanien erreicht. Der Arzt ist seit 2004 für die WHO, die Weltgesundheits-Organisation der Vereinten Nationen, tätig. Nach Stationen im Kosovo, in Äthiopien, Dänemark und Israel wirkt er derzeit in Albanien.
Aber nicht mehr lange, denn der gebürtige Obersteirer wird „Direktor für gesundheitliche Notlagen in der europäischen Region der WHO“. Diese Region reicht von Island bis zu den kaukasischen Ländern, geht also weit über Europa hinaus und umfasst 53 Länder. Sein Büro wird er in Kopenhagen haben: „Wir sitzen in Tirana auf den Umzugskartons“, erzählt er am Telefon.
Steirer des Tages
Krisenmanager für 53 Länder
Der Brucker Gerald Rockenschaub wurde von der WHO zum Direktor für gesundheitliche Notlagen in der Europaregion ernannt. Er hat "riesengroßen Respekt vor dieser Aufgabe".
© Franz Pototschnig