Tierische EckeRasenroboter als tödliche Falle für Igel

Rasenroboter kurven vielerorts durch die heimischen Gärten. Dabei kommt es immer wieder zu schweren Verletzungen bei Igeln, Spinnentieren und Amphibien. Hans Nagel, Obmann des Tierheims Trieben, prangert den sorglosen Umgang mit den motorisierten Gartengeräten an.

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Nur selten überleben Igel, wenn sie von einem Rasenmähroboter verletzt worden sind
Nur selten überleben Igel, wenn sie von einem Rasenmähroboter verletzt worden sind © Martina Pachernegg
 

Wenn Hans Nagel von seiner Begeisterung für Tiere spricht, ist er nicht zu bremsen. Der Obmann des Tierheims Trieben im Bezirk Liezen hat schon viel gesehen und vielen geholfen. "Vor 20 Jahren habe ich das Tierheim übernommen. Wir haben damals ordentlich ausgebaut und das Tierheim richtig auf Vordermann gebracht", sagt Nagel, der sich selbst als "Mann für alle Tierheim-Angelegenheiten" bezeichnet.

Kommentare (3)
vetdoc
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Kann Bericht nur bestätigen

Haben in den letzten 2 Monaten 3 zerschnittene Igel nur mehr einschläfern können. Zur Zeit befindet sich einer mit schlimmer Gesichtsverletzung bei uns . Hoffe er schafft es. Bitte Roboter in der Nacht nicht fahren lassen.

Laser19
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Wir merken zwar, dass in den letzten Jahren immer weniger Igel zu uns gebracht werden

Das passt irgendwie nicht zusammen, da die Zahl der Mähroboter deutlich steigt. Meine eigene Erfahrung: Schäden durch Mähroboter: null, Tote Vögel vor dem Fenster: zwei. Da sollte man wohl Glasfenster verbieten.

STEG
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Mähroboter

Ein Betrieb in den Abend- und Nachtstunden gehört generell verboten, im Sinne des Naturschutzes!!!
Bei Kauf solcher Geräte gehört im Vorfeld schon der Käufer informiert, dass ein Nachtbetrieb nicht erwünscht ist! Ein Tag/Nachtsensor könnte eine Inbetriebnahme, wenn es dunkel ist verhindern.