Die Bergrettung musste am Samstag samt Polizei ausrücken. Der Grund: Zwei belgische Wanderinnen hatten in Tragöß-Sankt Katharein bei winterlichen Verhältnissen die Orientierung verloren und mussten gerettet werden.
Gegen Mittag brachen die beiden Touristinnen in Richtung Sonnschienalm auf. Doch schon nach kurzer Zeit wurde ihnen das Wetter zum Verhängnis. Denn auf 1440 Meter Seehöhe setzten die beiden einen Notruf ab, da sie nicht mehr weiter wussten.
Weg verschneit, GPS-Ortung notwendig
Schnee hatte dazugeführt, dass Markierungen des Wanderweges nicht mehr sichtbar waren und die Frauen nicht mehr selbst ins Tal oder zurück auf den richtigen Weg fanden. Durch GPS-Ortung konnten die Frauen nach abgesetztem Notruf jedenfalls gefunden und geborgen werden.
Da eine bodengebundene Rettung in dem schwierigen Gelände zeitintensiv gewesen wäre, wurde die Alpinpolizei durch den Polizeihubschrauber unterstützt. Anschließend wurden die erschöpften und durchnässten Frauen zu einer nahegelegenen Schutzhütte geflogen. Die Touristinnen blieben unverletzt.