Nachdem gleich mehrere Heckenbrände rund um Neujahr gelöscht werden mussten, kamen die Feuerwehren rund um Bruck und Kapfenberg nicht zur Ruhe: In beiden Städten gab es weitere Feuer, die ein Großaufgebot an Einsatzkräften beschäftigten.

Am Donnerstag ging's für die Brucker Florianis etwa zu einem Garagenbrand nach Pischkberg. „Bereits bei der Ankunft stand der rechte Teil der Garage bzw. des Gebäudes in Vollbrand. Sofort wurde ein Löschangriff gestartet“, heißt es in dem Einsatzbericht.

„Während ein Atemschutztrupp den Innenbereich des Gebäudes in Angriff nahm, begab sich ein Atemschutztrupp auf das Dach. Mittels Rettungskettensäge wurde das Dach geöffnet. Die Kameraden arbeiteten sich Stück für Stück vor und mussten feststellen, dass das ganze Vordach vom Brand betroffen war. Die Nachlöscharbeiten samt dem Öffnen des Daches nahmen mehrere Stunden in Anspruch.“

Neben dem Feuer bot auch die eisglatte Straße große Gefahr. „Der städtische Wirtschafts- und Umweltbetrieb sorgte durch das Herbeibringen und Auftragen von Tausalz für die Sicherheit unserer Einsatzkräfte“, bedankt man sich.

Betriebsfeuerwehren halfen aus

Die Wasserversorgung am Berg musste ebenso sichergestellt werden: So wurde neben dem Tanklöschfahrzeug samt LKW der Betriebsfeuerwehr voestalpine wire Austria auch das Großtanklöschfahrzeug, das HLF-4 und der WLF mit Atemschutzcontainer der Betriebsfeuerwehr voestalpine Böhler Edelstahl nachalarmiert. Das Rote Kreuz versorgte die Einsatzkräfte schließlich mit Getränken. Zu diesem Zweck wurde sogar eine eigene Feldküche aufgebaut.

Brand in Kapfenberg

Am Neujahrstag wurden auch die Kapfenberger Wehren zu einem Gartenhüttenbrand in einer Siedlung im Ortsteil Hafendorf alarmiert. „Beim Eintreffen stand die Hütte bereits im Vollbrand, Teile einer Hecke und eines Balkons begannen ebenso bereits zu brennen.“

Eine Person wurde verletzt und vor Ort dem Roten Kreuz übergeben – insgesamt waren in Bruck und Kapfenberg rund 80 Florianis bei den Einsätzen beschäftigt.