Eine Tour quer durch die Hoch- und Oststeiermark. Das erwartet am kommenden Wochenende die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der siebenten Hochsteiermark Classic. 64 Oldtimer werden am 12. September in der Stanz an der Startlinie stehen, alle mit einem Baujahr zwischen 1945 und 1995.
Navigieren können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dabei nur mit dem sogenannten „Roadbook“, welches sie am Vortag erhalten. Dieses umfasst ungefähr 100 Seiten voller Anweisungen zur Route und vorgeschriebenen Zeiten sowie den Durchschnittsgeschwindigkeiten, die die Fahrerinnen und Fahrer einhalten müssen. Doch bei der zu absolvierenden Strecke lohnt sich nicht nur der Blick ins „Roadbook“, sondern auch in die Landschaft.
Denn diese kann sich auch bei der diesjährigen Route einmal mehr sehen lassen. Am ersten Tag führt die Strecke über die Sommeralm, den Stubenbergsee, Pöllau und Fischbach wieder zurück in die Stanz. Den Tag darauf geht es über den Lahnsattel ins Mariazellerland, wo am dortigen Flugplatz die Sprintprüfung ansteht, und ins Salzatal.
Der letzte Tag schickt die Teams entlang des Mürztals nach Mitterdorf, danach über das Alpl, den Pfaffensattel und den Semmering. Der Schlusspunkt der Rallye wird in Neuberg gesetzt. Für Verpflegung und kulinarische Highlights ist während der dreitägigen Fahrt ebenfalls bestens gesorgt. Seinen Ausklang findet der Bewerb bei der Siegerehrung in der Teichhalle Urani, wo bei anschließendem Konzert die Sieger geehrt und die Preise verteilt werden.
Neben den vielen Oldtimer-Fans ist die Hochsteiermark Classic auch für den regionalen Tourismus ein wichtiges Event geworden. Man spricht sogar von einem besonderen Aushängeschild für die Region, das sowohl national als auch international Anklang findet.