Die digitale Welt macht die Kindererziehung oft noch etwas schwieriger als ohnehin. Es gibt viele Angebote für Familien und ein noch größeres Angebot an pädagogischen Meinungen, was in der Kindererziehung nun richtig und oder falsch ist. Oft sind es junge Eltern, die verunsichert im Umgang mit ihren Babys und Kleinkindern sind.

Seit 2017 stehen deswegen im Kapfenberger Familienwohnzimmer Türen und Tore für (werdende) Familien offen. Die Aufgabe des Eltern-Kind Zentrums: den Familien der Region mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Von Schwangerenberatungen, über Spielgruppen, bis hin zu kostenlosen Vorträgen und Beratungen für die Eltern ist alles mit dabei. Ziel sei es, die Eltern in ihrer Erziehungskompetenz zu stärken und einen konsumfreien Rahmen zum Austausch untereinander anzubieten. Außerdem fungiert das Eltern-Kind Zentrum als Drehscheibe, wenn ein erhöhter Beratungs- oder Unterstützungsbedarf besteht.

Die ISGS Drehscheibe in Kapfenberg
Die ISGS Drehscheibe in Kapfenberg © KLZ / Albert Formanek

„Mit Kindern jeden Alters tauchen viele Themen auf, die für die Eltern eine Herausforderung darstellen können. Hier wollen wir Informationen bieten und mit professionellen und liebevollen Anregungen zur Seite stehen. Wenn mehr Unterstützung benötigt wird, wissen wir, wo es Anlaufstellen für Eltern gibt und an wen sie sich im Speziellen wenden können“, betont Verena Stangl-Hörmann, Leiterin des Eltern Kind Zentrums

Ergänzt wird das Programm von einem großteils kostenlosen Angebot an Workshops und Vorträgen zu diversen Erziehungs- und Gesundheitsthemen. „Zweimal jährlich erstellen wir ein Programm, in dem wir versuchen, uns nach den Bedürfnissen der Familien in der Region zu richten. Da ist für jeden etwas dabei“, so Michaela Krenn, Elementarpädagogin und Mitarbeiterin.

Das Team des Kapfenberger Familienwohnzimmers
Das Team des Kapfenberger Familienwohnzimmers © ISGS Drehscheibe Kapfenberg

Diesen Herbst wird es beispielsweise Onlinevorträge zu den Themen „Mit Kindern über sensible Themen sprechen“, „Kinder die Probleme machen, sind Kinder die Probleme haben“ und Sprechstunden zu den Themen „Kinderphysiotherapie“, „Schlaf“ und „Kindliche Mediennutzung“ geben.