Es war eine Nachricht, die Mitte Dezember die Stimmung in der Brucker Politik überkochen ließ: Der Name des umstrittenen Dichters Max Mell war schon einige Zeit zuvor vom damaligen Finanzstadtrat Werner Anzenberger (SPÖ), es gilt die Unschuldsvermutung, von der Ehrentafel im Rathaus entfernt worden. Eine neu folierte Tafel ohne Mells Namen war seit Oktober montiert, angezeigt worden war Anzenberger Anfang Dezember. Die Reaktionen in Richtung der mehrheitlich regierenden Sozialdemokraten ließen nicht lange auf sich warten, die Opposition forderte Anzenbergers Rücktritt.