Asylunterkunft Baumax-Halle LeobenFPÖ macht gegen Reaktivierung mobil, eine solche ist aber nicht geplant

FPÖ wettert gegen Reaktivierung der Baumax-Halle als Unterkunft für Asylsuchende. Doch eine solche steht derzeit, auf Nachfrage der Kleinen Zeitung, nicht im Raum.

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Die Baumax-Halle in Leoben steht wieder im Fokus der FPÖ wegen der Unterbringung von Asylsuchenden © Andreas Schöberl-Negishi
 

"Nach Eröffnung des Großquartiers in Spital am Semmering befürchtet die Leobener Bevölkerung die Reaktivierung der Asylunterkunft in der ehemaligen Baumax-Halle", heißt es in einer Aussendung der FPÖ Freitagvormittag.

Nachdem Donnerstag bekannt wurde, dass kommende Woche 30 Asylsuchende in Spital am Semmering untergebracht werden, nehme die FPÖ Leoben mit dem Landtagsabgeordneten Marco Triller "große Verunsicherung in der Bevölkerung" wahr. Beheizt wurden die Gerüchte auch durch die Übersiedelung der Test- und Impfstraße von der Baumax-Halle in das ehemalige Interspar-Restaurant in der Vordernbergerstraße ab 27. September. Ein Grund: die zentralere Lage in der Stadt.

Und es gibt auch eine konkrete Forderung: "ÖVP-Innenminister Karl Nehammer soll mit offenen Karten spielen und die Öffentlichkeit gefälligst darüber informieren, was er mit der Baumax-Halle nun tatsächlich vorhat", fordert Triller.

Triller kündigt für den Fall der Wiedereröffnung der Baumax-Halle als Asylunterkunft "heftigsten politischen Widerstand" an. "Wir lehnen die Reaktivierung dieses Großquartiers kategorisch ab“, empört sich Triller.

Keine Pläne zur Reaktivierung

Bei der Bundesagentur für Betreuungs- und Unterstützungsleistungen GmbH (BBU), welche für die Versorgung von schutzsuchenden Menschen zuständig ist, klärt man - nach Bestätigung durch das Innenministerium - auf: "Bezüglich einer möglichen Nutzung der Baumax-Halle in Leoben als Unterkunft für Asylwerbende kann ich mitteilen, dass es diesbezüglich keine Pläne oder Vorbereitungshandlungen gibt", erklärt BBU-Pressesprecher Thomas Fussenegger.

 

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Ragnar Lodbrok
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FPÖ= Hetze, Hetze, Hetze

man muss bewußte Falschmeldungen unter Strafe stellen!