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Interview mit Gernot Kreindl„Abfallvermeidung sollte das Ziel sein“

Gernot Kreindl, Geschäftsführer Abfallwirtschaftsverband Leoben und Referatsleiter der Stadtgemeinde Leoben, über Müllentsorgung, Recycling und den Wertschöpfungskreislauf.

Gernot Kreindl ist Geschäftsführer des Abfallwirtschaftsverbandes Leoben © Freisinger
 

Hat sich das Müllaufkommen durch die Coronakrise verändert?
GERNOT KREINDL: Das Müllaufkommen ist im Steigen begriffen, wenngleich die Restmüllmenge im Verband mit 9200 Tonnen konstant geblieben ist. Im Bezirk produziert jeder Einwohner 550 Kilo an Abfällen im Jahr. Österreichweit sind es 600 Kilo. Während der Lockdowns konnte beim Restmüllaufkommen kein signifikanter Anstieg verzeichnet werden, wohl aber bei den Verpackungsabfällen, die zwischenzeitlich um bis zu einem Viertel zugenommen haben. Das geht auch auf Kurzarbeit und Homeoffice zurück. Es wird mehr Zeit zu Hause verbracht und dort gekocht, da die Gastronomie geschlossen hat.

Kommentare (1)
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HansF
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Batterien

Mit der Entscheidung (von der EU gefordert?), dass Batterien nicht mehr dezentral in Bürgernähe (Müllsammelplätze) sondern nur mehr im AWZ oder in Geschäften abgegeben werden dürfen, werden auch die Fehlwürfe mit diesem hochgiftigen Abfall erhöht und damit die Umwelt unnötig belastet. Liebe Verantwortliche finden Sie einen Weg diese Gefahr zu bannen, auch wenn es ein paar Euro mehr kostet. Die Umwelt wird es uns danken.