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Billa-Neubau in EisenerzAnrainer wehren sich gegen Verzögerungsvorwürfe

Der Billa-Neubau in Altstadtnähe sorgt seit Monaten für aufgebrachte Stimmung in Eisenerz. Anrainer würden den Bau verhindern wollen, heißt es. Stimmt überhaupt nicht, sagen diese.

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Das Gebäude des ehemaligen Forum (rot umrahmt) grenzt direkt an den historischen Altstadtkern und an die B115 © Repro: Johanna Birnbaum
 

Wir wollen auf keinen Fall etwas verhindern. Es geht uns einfach darum, dass man sich an den Ortsbildschutz halten soll. Schließlich gibt es ein Konzept, das schon vor Jahren erstellt wurde. Wir sind dagegen, dass eine so hohe Stützmauer gebaut wird, wie sie derzeit geplant ist. Passanten können dann von dort in unseren privaten Garten schauen. Das würde sicherlich auch kein anderer hier in Eisenerz wollen“, sagt Gerhild Illmaier bestimmt. Sie und ihre Familie sind Anrainer von jenem Gebäudekomplex, der seit 2016 als neuer und einziger Billa-Standort in Eisenerz geplant ist.

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zielgerade
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Versorgung

In erster Linie geht es um die Versorgung der Bevölkerung. Nicht jeder wohnt in Graz, nicht jeder hat ein Fahrzeug und vor allem sind viele ältere Menschen davon betroffen. Abgesehen von den Beschäftigten die ihren Arbeitsplatz verlieren werden. Anscheinend ist es diesen Leuten egal.

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sinnerman
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Wenn man so schaut...

...werden in der Nähe des zukünftigen Billas schöne Ferienapartments betrieben, die durch die wahnwitzig hohe Mauer sicher nicht attraktiver werden. Da hätte ich als Anrainer auch ein massives Problem damit.

In meiner Heimatgemeinde wurde ein zweiter Billa in der Peripherie gebaut. Der Grund dafür war, dass angeblich der bestehende Billa zu klein für das Sortiment ist. Das war dann nur eine faule Ausrede, denn der neue Billa wurde nicht mit einem größeren Sortiment ausgestattet.

Ich kann den Eisenerzern nur raten sich nicht von REWE unter Druck setzen zu lassen. Sie werden Eisenerz nicht verlassen, dazu ist der Kampf um Marktanteile zu groß.

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erz1
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Gebäude

Es geht darum, wenn es hier zu einer Rückabwicklung kommt, wird dieses Gebäude in sich zusammen fallen müssen, weil kein anderer Konzern wird diese Ruine kaufen und herrichten. Auch wenn es einer kauft, wird es wieder Einsprüche geben weil diese Anrainer gar kein Interesse daran haben, dass dort irgenwer etwas macht. Denn auch ADEG oder Unimarkt werden ihre Vorstellungen haben.

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erzberg2
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So ist es,

im Übrigen gibt es neben Billa auch ADEG oder Unimarkt.

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erzberg2
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#Billamanomanie

sollte man es definieren. Eigentlich ist es bereits eine Pandemie was in EE wegen diesen Billa abgeht. Seid ihr überzeugt in EE, das der Billa das Allheilmittel eurer Nahversorgung ist. Vielleicht versucht ihr es einmal mit dem Blick über den Tellerrand. Die Argumentation der Grundeigentümer und Anrainer ist völlig nachvollziehbar, oder hättet ihr das selber gerne? Besinnt euch und nemmt die Dinge selber in die Hand, liefert euch nicht aus und verherrlicht nicht den Konzern. Macht es selbst und pfeift auf diese großkozigen Konzerne.

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hexe2015
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Neubau Billa - alter Tanzsaal

Das man für so eine Bruchbude, die ein furtbarer Schandfleck entlang der Bundesstrasse steht, auch noch vom Land eine Förderung erhält, ist eine echte Sauerei! Aus Sicht der Gemeinde, müsste
Frau Illmaier diese Ruine abreissen.
Herr Schenkermaier kann sich in Punkto Ortsbildschutz auch bei der Nase nehmen, sein unansehlicher Container gehörte ebenfalls entfernt.
Haben die Herrschaften schon einmal nachgedacht, wieviele Arbeitsplätze sie auf dem Gewissen haben, eventuell auch Abwanderungen erforderlich werden und das freitägliche Biertrinken ausfällt bzw. irgendwann sagt die Firma Billa Adieu.
Die ganze Nahversorgung für die Trofeng fällt zusammen.
Die neue, wenn auch hohe Mauer sieht lt. Zeitung sicher schöner aus, als das derzeitige ungenutzte Gebäude.
Frau Illmaier und Herr Schenkermaier sind wohl in ihrer Ehre gekränkt, aber offensichtlich doch für eine Verhinderung des Neubaus.

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erz1
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Na bravo,

die gnädige Frau sollte einmal den Schandfleck namens " Alter Tanzsaal ", neben der B115 herrichten oder besser noch schleifen und außerdem, wer sollte ihr in ihren Garten schauen, erstens ist sie eh nie in Eisenerz und zweitens interessiert niemanden ihr Garten. Der werte Herr redet von Ortsbildschutz, hat er den beim Bau seines " wunderschönen Bierlagers " auch berücksichtigt?

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