Zwischen Februar 2025 und Februar 2026 kam es auf einem Betriebsgelände in Leoben zu insgesamt 25 Einbrüchen in Kaffee- und Snackautomaten. In acht weiteren Fällen blieb es beim Versuch. Im Zuge der Ermittlungen geriet zunächst ein 34-jähriger Mitarbeiter aus dem Bezirk Murtal in Verdacht. Polizisten nahmen den Mann im November des Vorjahres fest, woraufhin er auf Anordnung der Staatsanwaltschaft in die Justizanstalt Leoben eingeliefert wurde.
Taten gingen trotz Festnahme weiter
Obwohl sich der 34-Jährige in Haft befand, kam es weiterhin zu Automateneinbrüchen auf dem Firmengelände. Dies veranlasste die Ermittler zu weiteren Erhebungen, die schließlich Mitte Februar zur Ausforschung eines zweiten Tatverdächtigen führten. Dabei handelt es sich um einen 33-jährigen Arbeitskollegen des Festgenommenen. Die beiden Österreicher dürften die Taten ohne gegenseitiges Wissen begangen haben.
Der 33-Jährige aus dem Bezirk Leoben zeigte sich bei seiner Einvernahme vollinhaltlich geständig und nannte Spielsucht als Motiv. Der 34-Jährige hingegen bestritt die Vorwürfe – er befindet sich mittlerweile jedoch nicht mehr in Haft. Während der Wert der Beute in einem mittleren vierstelligen Eurobereich liegt, verursachten die Einbrüche an den Automaten einen Sachschaden in einem hohen fünfstelligen Bereich. Beide Männer werden der Staatsanwaltschaft Leoben angezeigt.