Auf einer Holzbank unter dem Glockenturm der Pfarrkirche Leoben-Lerchenfeld stehen Pappkartons. In der Ecke dahinter liegt eine dünne Matte sowie eine weiße Felldecke am Boden, eine Mineralwasserflasche und ein Plastikbecher stehen daneben. Flipflops sind ebenfalls zu sehen. Vor dem Glockenturm liegt eine Winterjacke in der Wiese. Von dem Bewohner dieser Stätte ist an diesem Vormittag nichts zu sehen. Dass er hier lebt, ist aber nicht zu leugnen – der obdachlose Mann aus Syrien ist in Leoben seit Wochen Gesprächsthema.
„Uns sind die Hände gebunden“
Obdachloser in Leoben schläft im Freien, direkt vor Notschlafstelle
Seit über einem Monat lebt ein obdachloser Mann aus Syrien beim Glockenturm der Kirche Leoben-Lerchenfeld im Freien. Menschen sind besorgt, weder Polizei noch die Notschlafstelle in unmittelbarer Nähe können helfen.
© KLZ / Klara Erregger (2) Montage