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Das ewige Leben

Dreharbeiten: Der Brenner ist in der Stadt

Jetzt ist schon wieder was passiert: In Graz starteten die Dreharbeiten zum neuen "Brenner"-Film.

Murnberger, Tiesel und Hader © Dor Film/Wally
 

Wennst jetzt nicht gehst, hau ich dir den Hammer aufn Schädel", jagt Maritschi den Brenner aus ihrem gleichnamigen Café, während sie in der winzigen Küche einen Berg Schnitzel klopft. Nicht, ohne 2,40 Euro für den Kaffee zu verlangen. So geht die letzte Szene des gestrigen ersten Drehtags der Wolf-Haas-Verfilmung "Das ewige Leben", im Film (im Kino im Frühjahr 2015) wird sie irgendwo in der Mitte dran sein.

Maritschi ist Margarethe Tiesel, der Brenner wie immer Josef Hader und beim "Maritschi" handelt es sich um den "Schönautreff". Im altmodischen kleinen Café von Elfriede und Harald Leiminger musste für den Film kaum etwas verändert werden: Ein Sturm-Plakat hier, ein Wurlitzer da, ein paar Bilder umgehängt und fertig. Schon heute haben die Leimingers wieder offen - und neue Autogramme an der Wand.

Heute ist ein anderer Drehort dran: Brenners Haus, das für den Film über die Mur versetzt wurde: Liebenau (Eichbachgasse) statt Puntigam. "Ich muss einen Baum fällen", erzählt uns Hader beim kurzen Interview mit Tiesel. Zwei, die sich offensichtlich sehr schätzen: "Ein wunderbarer Kollege, was der alles im Kopf hat", lobt Tiesel. Und Hader schwärmt: "Schon heute hat es Momente gegeben, bei denen ich mich jetzt bereits drauf freue, sie im Kino zu sehen." Im Film sind sie zwei, deren Liebe schon 30 Jahre her ist, die sie aber noch immer berührt. Da muss die Chemie stimmen.

Die stimmt wohl auch am Set: Der erste Drehtag ist eine Stunde früher als erwartet im Kasten, Regisseur Wolfgang Murnberger hochzufrieden. Gedreht wird noch zwei Monate lang in Graz und München.

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