Von Lukaschenko-Regime distanziertKPÖ-Mandatar Murgg tritt nicht zurück

Breite Kritik an "privater Reise" und Interview im weißrussischen Staatsfernsehen: KPÖ-Landeschefin Klimt-Weithaler und Murgg sprachen sich nun aus. Fazit: Murgg bleibt in seinen Funktionen. Er ging zu Lukaschenko-Regime auf Distanz.

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Rund eineinhalb Stunden dauerte das Vieraugengespräch zwischen Werner Murgg und der KPÖ-Parteichefin, Klubobfrau Claudia Klimt-Weithaler am Mittwoch. Infolge gibt es keinen Rückzug oder Rücktritt als Landtagsabgeordneter, Stadtrat und Funktionär. Das bestätigt die Landes-KP.   

Kommentare (16)
melahide
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Warum

Sollte er zurück treten. Basti Kurz hat ihm die Hand geschüttelt. Tritt auch nicht zurück

Ichweissetwas
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?

Warum sollte er auch zurücktreten, in ein paar Monaten gibt´s wieder neue, andere Sorgen und somit beweist er Rückgrat....!

jg4186
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Schade!

Schade um die KP! Da hätten sie, besonders Herr Murgg, zeigen und beweisen können, was sie unter "politischer Verantwortung", unter "Moral und Anstand in der Politik" verstehen. Ein Stadtrat und Landtagsabgeordneter muss wissen, was er tut, was geht und was nicht geht. "Es war dumm von mir!" reicht da nicht, Herr Murgg.

amoruritme
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Von der Banalität und Alltäglichkeit des politisch Bösen:

Politischer Murcks allerorten: Keiner Schuld bewusst: Ob Karmasin, ob Schmid, ob Kurz, ob........: Politischer Murks allerorten....

Und die Grünen distanzieren sich (in beiden Fällen) nicht (sondern nützen die Gelegenheit, an die Macht zu kommen und dort zu bleiben). Ist diese Art der Nichtdistanzierung nicht auch eine Art indirekter Zustimmung bzw Mitmache?

Was ist los in Österreich? Demokratiemüde?

stprei
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Gut

Nach einer guten Woche kann man mit einem lapidaren Universaldistanzierungsgestus das problematische Naheverhältnis der KPÖ zur letzten Diktatur Europas begraben.

Alles gut, dann können sie wieder lieb und nett sein.

herwig67
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Bei anderen Parteien

hätte die KPÖ sicher den Rücktritt gefordert. Sein Auftritt in Belarus war entbehrlich aber entspricht seiner Gesinnung. Ein Rücktritt ist daher die einzige Möglichkeit.

Tati500
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natürlich nicht...

die bösen sind immer die Türkisen

Heike N.
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Was genau wirft man ihm jetzt vor?

Das er sich gegenüber den Gastgebern dort nicht unhöflich verhalten hat? Das er ein bisschen auf wichtig gemacht hat?

Biedes taten andere auch, ich möchte hier aus einem Artikel im Kurier zitieren:

Der Kanzler lobte seinerseits "den guten Weg" des Minsker Regimes, "sich stärker an der EU zu orientieren, ohne die guten Beziehungen zu Russland aufzugeben". Dieser "Sowohl-Als-auch-Zugang" könnte als "erfolgreiches Konzept für andere Staaten in der Region" dienen, meinte Kurz.

Weiters wird berichtet:

Kurz brachte dem weißrussischen Präsidenten als Gastgeschenk ein Paar Holz-Ski der Wiener Manufaktur Ünique Skis mit. Es ist bereits die dritte Visite eines hochrangigen österreichischen Politikers in Weißrussland innerhalb eines Jahres. Im vergangenen Juni war Bundespräsident Van der Bellen in Minsk gewesen, gefolgt von Außenministerin Karin Kneissl (FPÖ) im Jänner.

Und was jetzt?

SagServus
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Was genau wirft man ihm jetzt vor?

Das er zur falschen Zeit dort hingereist ist.

Wäre es vor der letzten Wahl in Belarus gewesen, würde kein Hahn danach krähen.

Heike N.
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Naja, eigentlich war er ja vor der letzten Wajl dort😁

Die KPÖ hätte in Graz nicht gewinnen dürfen, das ist das Problem

calcit
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Ach geh...

...ein Apparatschik tritt doch nicht zurück...

Erichjosef
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Rücktritt

ist scheinbar für Politiker aller Fraktionen in Österreich ein Fremdwort...

SoundofThunder
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😏

Und Kurz hat Lukaschenko die Hände geschüttelt und ihn auch nach Österreich eingeladen. Vielleicht soll Lukaschenko bei einer zufälligen Hochzeit ein Tänzchen mit der Braut wagen?

augurium
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Bei ÖVP

würde man sofort Rücktritt verlangen, aber bei den Kummerln gibt es das nicht- ein Murks! Treu ihrem Parteiprogramm- einmal Kommunist- immer Genosse.

neuernickname
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Na wer hätte das gedacht. Kommunisten die sich wie Kommunisten benehmen.

Also sowas.

levis555
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Auf Österreich bezogen: Konservative, die sich wie Konservative

benehmen.
Der Unterschied: Der Murgg hat alles aus seinem Sackl bezahlt, während der Kanzler ständig auf Kosten des Steuerzahlers lebt und auch seine korrupten Unregelmässigkeiten durch den Steuerzahler begleichen lässt