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KlimafolgenforschungÖkonom Ottmar Edenhofer: "Die Klimaerwärmung wartet nicht"

Trotz des Rückgangs der Emissionen taugt die Coronakrise nicht als klimapolitischer Lichtblick, sagt Ottmar Edenhofer, Direktor des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Nötig sei jetzt, dem CO2 einen Preis zu geben.

"Es ist zu wenig, darauf zu hoffen, dass uns die Ressourcenmärkte mit dem Geschenk steigender Preisen bedenken": Ottmar Edenhofer © PIK / DAVID AUSSERHOFER
 

Der coronabedingte Lockdown war das bisher wirkungsvollste Instrument gegen die Treibhausgasemissionen. Taugt es als klimapolitischer Lichtblick, dass steigende Emissionen kein Naturgesetz sind?

Kommentare (1)
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Harimau11
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4
Lesenswert?

Strafe statt Anreiz

Was mich echt enttäuscht ist, dass allen Experten nur ein Instrument einfällt: Steuern bzw. Kosten zu erhöhen. Und wo bleiben die Lösungsvorschläge, die Alternativen? A. Schwarzenegger hat in seinem Artikel wenigstens Massnahmen vorgeschlagen, alles was den Zuständigen hierzulande einfällt, sind Strafen. Und sind wir ehrlich: den meisten Österreichern geht's gut, wir werden die Erhöhungen zähneknirschend hinnehmen und nichts wird sich ändern. Vielleicht fallen uns aber doch noch andere Massnahmen ein als nur eine CO2 Steuer.