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MurkraftwerkEine Chronologie mit radikalen Wendungen

Ist das Kraftwerk wirtschaftlich? Soll man die Bürger abstimmen lassen? Diese zwei zentralen Fragen zum Murkraftwerk wurden in der Historie überraschend flexibel beantwortet. Ein Rückblick vor dem Sondergemeinderat.

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Die damalige Spitze der Grazer Stadtwerke (heute Holding Graz) belebte 2006 die eigentliche totgesagte Idee zum Murkraftwerk wieder: Malik, Kois, Wustinger, Schachner und Messner © Markus Leodolter
 

Vor mehr als zehn Jahren, im Oktober 2006, setzte sich die Spitze der Holding Graz (damals Grazer Stadtwerke) vor die Presse und grub eine alte Idee wieder aus: ein Murkraftwerk in Graz-Puntigam. Das Projekt, das wegen zu hoher Kosten 2001 eigentlich schon ad acta gelegt worden war, wurde nun wieder angegangen. Das war der Startschuss für jahrelange Diskussionen, die nun, elf Jahre später, in den Baumrodungen und ständigen Protesten gegen das Kraftwerk mündeten.