Damals in der SteiermarkÜbelbach: Am Montag nach Erhardi ist Wahltag

Das Banntaiding war einst die wichtigste Sitzung der Übelbacher. Und man schreibt die Tradition weiter. Sie wird heuer coronabedingt auf Mai verlegt.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Auch bei der Online-Sitzung fehlte der Banntaiding-Becher nicht © KK
 

Am 8. Jänner um das Jahr 685 kam der später heiliggesprochene Erhard zur Welt. Als Wandermönch im Elsaß erlangte er Berühmtheit bis weit über die Grenzen hinaus. Auch in Übelbach nahm man seinen Geburts- und Namenstag zum Anlass, ein immer wiederkehrendes Ritual einzuführen. Es ist eine Sitzung, die 1576 zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde: Das „panthäding des markts Ueblpach“ – heute schlicht Banntaiding genannt – ist eine Bürgerversammlung, die jeden Montag nach St. Erhard abgehalten wird. Bei dieser Sitzung wurden früher die Marktrichter und der Magistrat in einer freien Wahl bestimmt, außerdem Frauen und Männer in die Bürgerschaft aufgenommen. „Vor allem die Handwerksgenossen hatten bei der Bestimmung neuer Bürger ein gewichtiges Wort mitzureden“, weiß Manfred Reiterer in seinem historischen Beitrag „Übelbach und seine Geschichte“ zu berichten.

Kommentare (1)
alsoalso
0
1
Lesenswert?

Kraut und Rüben

Bitte fragen sie für solche Beiträge bei Fachhistorikern im Landesarchiv nach. Man darf die Bevölkerung nicht mit falschen Informationen füttern.
Auch das Bild von Kaiserin wurde mit "SissY" total verbogen.