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Koralmbahn-BaustelleLärm, Staub und viele Umwege für die nächsten vier Jahre

Zwischen Graz und Weitendorf wird nun am letzten Abschnitt der Koralmbahn gearbeitet. Eine Megabaustelle mit vielen Belastungen.

Die Baustelle bei Feldkirchen © ÖBB/Zenz
 

Das Jahrhundertprojekt Koralmbahn hat den Süden von Graz erreicht. Seit 1. September wird am letzten Neubaulos der 130 Kilometer langen Strecke von Graz nach Klagenfurt gearbeitet.

Kommentare (5)

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Peterkarl Moscher
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Dummheit

Den Flughafen an diese tolle Verbindung nicht anzuschließen
ist die größte Dummheit aller Zeiten. Damit hätte Kärnten
wieder Anschluß an gute Flugverbindungen, denn der
Klagenfurter Flughafen ist ja eh Geschichte !!!!

hfg
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Ich sehe das schon etwas differenziert

Schnelligkeit ist kein Kriterium - immer und überall schnell - ist einfach Unsinn und unnötig. Noch dazu wo diese Zeiten ohnehin nur auf dem Papier stehen und in der Praxis praktisch nie erreicht werden. Wenn man die gigantischen Kosten und den Aufwand mit dem ohnehin nur theoretischen Ertrag , wie Zeitgewinn und den relativ wenigen zusätzlichen Bahnkunden gegenüber stellt, zeigt sich wie unsinnig und unwirtschaftlich dieses Projekt eigentlich ist. Eine Verbesserung im Personenverkehr mit Flixbus ähnlichen Verkehrsmitteln wäre hundertmal sinnvoller und der Aufwand und die Kosten hunderttausende Male niedriger. Das der Schwerverkehr auf die Schiene kommt ist ebenfalls niemals auch nur annähernd kostendeckend zu erreichen. Es ist ein unnötiges Prestigeobjekt . Das Geld wäre anderweitig hunderte Male sinnvoller investiert.

MoVeiT
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Ein Beitrag voll geballter Ahnungslosigkeit!

Abgesehen davon, dass ein moderner Personenzug definitiv einen höheren Reisekomfort als ein Bus hat, ist weder das, noch die verkürzte Fahrzeit der Hauptgrund für den Bau der Koralmbahn.

Vielmehr ist es so, dass die alte, noch aus der Monarchie stammende Südbahn über Semmering und Neumarkter Sattel nicht mehr den Erfordernissen einer modernen Hochleistungsbahn entspricht. Insbesondere für den Güterverkehr ist sie aufgrund enger Kurven und starker Steigungen sehr unattraktiv.

Die Koralmbahn ist also primär die Neutrassierung der Südbahn. Daraus ergeben sich naütlich "nebenbei" eine Menge Vorzüge für den Großraum Graz und die Weststeiermark. Aber, wie gesagt: das war nicht der Hauptgrund, um diese Bahntrasse zu erichten. Es ging darum, auch im Süden eine hinsichtlich Leistungsfähigkeit und Attraktivität mit der Westbahn vergleichbare Bahnstrecke zu haben.

DergeerderteSteirer
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Es ist ohne Zweifel und muh + mah der richtige Weg für zukünftiges, ...........

mit g'scheiter , vor allem zeitlicher Koordination um seine Arbeitswege und anderes zu meistern geht alles !

petera
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Ja es mag jetzt noch ein paar Jahre

unangenehm sein. Dafür ist nun auch Graz, die Weststeiermark und halb Kärnten an eine moderne und leistungsfähige Bahn angebunden.

45min von Klagenfurt nach Graz, 2:40 von Klagenfurt nach Wien, unter 2 Stunden von Graz nach Wien, gute Verbindungen von Graz in den Mittelmeerraum.

Das hat eine ganz andere Qualität für den Bürger. Abgesehen davon, dass man Güterverkehr auch von der Straße wegbringen könnte.