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Immer mehr VerkehrDie A9 könnte zwischen Graz und Spielfeld verbreitert werden

Staus und zähflüssiger Verkehr auf und nahe der A9 zwischen Graz und Spielfeld sind keine Seltenheit. Bis 2030 könnte dieser Autobahnabschnitt ausgelastet sein. Deshalb gibt es bereits Planungen für einen Ausbau.

Die A9 bei Schachenwald ist schon heute viel befahren. Der Verkehr wird laut Berechnungen weiter zunehmen © KLZ/Gernot Eder
 

Vielleicht fielen sie den einen und anderen, die in den letzten Monaten auf der A9 zwischen Graz und Wildon unterwegs waren, auf: Jene Türmchen entlang der Autobahn. Sie wurden für Bodenuntersuchungen an der A9 benötigt. Denn im Hintergrund wird daran gearbeitet, die viel befahrene Autobahn ab dem Knoten bei Seiersberg bis in die Südsteiermark auf drei Streifen pro Fahrtrichtung zu erweitern.

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Danke für Ihr Verständnis.

petera
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Wie wäre es stattdessen das Geld

in den öffentlichen Verkehr zu stecken. Noch besserer Takt der Schnellbahn. Mehr und bessere Anschlüsse an die Hauptarbeitgeber wie Magna, Seiersberg,...

Auch der Ausbau des Murradweges würde helfen.

Wäre wegen Nachhaltigkeit und Klimaschutz der bessere Weg.

Denn wer Straßen säht, wird (noch mehr) Verkehr ernten.

pescador
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Das eine schließt das andere nicht aus

Beides muss ausgebaut werden.

MoVeiT
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Straßenbau führt nicht aus der Klimakrise

Wer Straßen baut wird (mehr) Verkehr ernten. - Dieses Sprichwort kann man auf alle Straßenbauprojekte auf der ganzen Welt umlegen. Die Fahrgastzahlen auf der S-Bahn (S 5) im Abschnitt Leibnitz - Graz haben sich seit 2007 vervielfacht. Mit mehr P&R Plätzen und einem attraktiveren innerstädtischen ÖV könnte man nachhaltig und klimaschonend das Stauproblem beseitigen.
Das Ziel für unsere Kinder und Enkel müsste sein, dass es sich auf der A9 im jetzigen Ausbauzustand nicht mehr staut und man überlegt die Autobahn zurückzubauen. ;)

scionescio
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@Moverl: ... spricht der Herr Aktivist, der in der Stadt wohnt und mit Bim und Rad gut 80% seines Mobilitätsbedürfnisses decken kann ...

... und die lästigen Pendler und überhaupt der ganze Berufsverkehr soll schauen, wo sie bleiben - reicht, wenn die bösen Klimasünder brav Steuern zahlen, damit man damit die S-Bahn finanzieren kann.
Die ganze Logistik braucht auch kein Mensch: wir legen einfach zu jedem Betrieb und jedem Haushalt Schienen und schon bringt es auch auf der letzten Meile die Bahn und nicht der LKW ...
Es tut einfach unendlich weh, immer wieder die gleichen Idiotenphrasen („Mehr Straßen=mehr Verkehr“) von halbwissenden Fanatikern zu lesen.
Weil es viele unterschiedliche Mobilitätsanforderungen gibt, wird es auch immer multimodale Mobilitätsangebote geben müssen und natürlich ist es sinnvoll und erstrebenswert, den öffentlichen Verkehr auszubauen und das Angebot attraktiver zu machen - aber niemals ist es gerechtfertigt, dafür andere mutwillig zu behindern, die auf eine besondere Mobilitätsform angewiesen sind!

petera
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Ideen und Visionen sind nicht deine Stärke... ...

Es geht ja darum, dass der ÖV eine Alternative zum Individualverkehr wird.

Wäre es nicht angenehmer 30 Minuten im Zug bzw Bus zu sitzen, Zeitung zu lesen, entspannt Musik zu hören, statt im Schritttempo auf der Autobahn dahinzugurken - wo man am Ende noch länger braucht.

scionescio
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@peterle: "Wäre es nicht angenehmer 30 Minuten im Zug bzw Bus zu sitzen, Zeitung zu lesen, entspannt Musik zu hören"

Ich vermute sie kennen nur die Werbung der ÖBB und sind noch nie 30min mit der U6 in Wien gefahren - sie müssen über ein ziemlich gutes Immunsystem und eine sehr hohe Toleranzschwelle verfügen, um das als angenehm zu empfinden... wenn es einen vernünftigen Straßenausbau statt Behinderungen gibt, muss eben niemand sinnlos dahingurken und unnötige Abgase produzieren.

petera
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Ich fahre jeden Tag mit dem Zug

Zur Arbeit und auch sonst fast alles was geht mit den Öffis. Insofern weiß ich wovon ich rede.

wabra149a
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@scionerl:

...und wie sprach der Herr Baubezirksleiter Wolfgang Fehleisen? "Man muss die Leute dazu bringen, auf Öffis umzusteigen, mit dem Rad zu fahren oder zu Fuß zu gehen.“ Genau! Das erreicht man aber sicher nicht, wenn man eine dritte Autobahnspur baut. Deshalb mit aller Kraft Öffis ausbauen und, ja: Radschnellwege über Graz hinaus.

LacknerH
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Bis Spielfeld

Ja, Radweg bis Spielfeld, und weiter bis Kroatien. Ob es für Slowenien dann Vignetten für Radkuriere gibt? Träumer! Aber erwarten, dass in allen Geschäften alles griffbereit liegt oder sogar - bestellt bei Amazon - bis zur Wohnungstür gebracht wird. Vom Fahrradkurier? NEIN, vom LKW-Fahrer!

Morioka
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Was Paket/Waren Lieferung angeht ...

Da sieht die Vision vor, Städte zu untertunneln, und die Waren und Pakete, auch Lebensmittel, via Schiene direkt an die Haushalte und Geschäfte zu liefern. Die Kosten sind zwar verboten hoch, wäre aber insofern ein interessantes Konzept, weil es nicht nur LKW als auch Post/Kurier-Wägen grossteils aus den Städten heraus halten würde.

Der LKW Verkehr kann weg von der Strasse/Schnellstrasse/Autobahn, die Waren per Zug an die Verteilerzentren, die sich idealerweise im Umfeld der Bahn befinden würden, via Untergrund Liefersystem versandt. Daran u.a. arbeitet auch Amazon;

Flüssiges könnte auch - wie in Bruges das Bier - via Pipelines in Umlauf gebracht werden. Bspw. von Brauerei oder Getränke Erzeuger an Supermärkte, wo Abfüll-/-Wasch-/-Zapfanlagen installiert würden. So würde auch die Rückfuhr von leeren Bier/Getränke-Flaschen nicht mehr nötig, brächte wiederum einen Teil des Verkehr von der Strasse weg. Könnte wiederum über Areale an der Bahn zu den Zentren gelangen, sogar zu Endverbrauchern - warum nicht?

Bliebe der Individual-/Berufs-/Urlaubs-/Pendelverkehr, für den es noch eine totale Verkehrsvision zu entwickeln gälte. Da gibt es bei autonomous driving systems verschiedene, spannende, Varianten. Besser wärs, als Ausbau, um die Notwendigkeit der steigenden Individualverkehre noch stand halten zu können ohne einen Kollaps an solchen Punkten zu riskieren. Die Zukunft wird da noch spannend. Soviel ist Gewiss!

scionescio
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@wabla: und die Güter transportierst du auch mit der Strassenbahn oder dem Rad zu den Fabriken, Geschäften und Haushalten?

Und wen kümmern schon die paar Pendler: ist auch schon egal ob sie um 4Uhr in der Früh aufstehen müssen oder gleich um 3 Uhr weil sie dann noch eine Stunde länger zur Arbeit brauchen.
Nach einer 50km Radtour in der Früh im Winter oder bei Regen bist du dann ja auch erst richtig motiviert für einen langen Arbeitstag.
Schon einmal darüber nachgedacht, dass nicht alle Österreicher in Gehweite ums Eck zu ihrem Bürojob wohnen?
Die weltfremde Arroganz der halbwissenden Fanatiker ist unerträglich!

wabra149a
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@scionerl: Einmal probier ich's noch.

Wer ist hier "weltfremd, arrogant, halbwissend und fanatisch"? Polemik bringt uns nicht weiter. Also bleiben wir sachlich: Ich arbeite selbst seit Jahrzehnten in einem großen Produktionsbetrieb, viele arbeiten in Schicht, ich weiß also sehr genau, dass es für manche kaum ohne Auto geht, weil es vor 6 Uhr und nach 22 Uhr keine Öffi-Verbindung gibt. Die Staus auf den Autobahnen und Einfahrtsstraßen nach Graz finden aber zu Zeiten statt, wo es leicht wäre, auf Bus oder S-Bahn umzusteigen. Manche brocken sich das aber auch selbst ein, indem sie "irgendwo" abseits von Öffis bauen oder eine Wohnung kaufen. Das ist kurzsichtig, unter dem Strich auch nicht billiger, belastet die Umwelt (Zersiedelung, Bodenversiegelung, mehr Autoverkehr,...) und bewirkt dann Projekte wie dieses. Übrigens kenne ich auch Menschen, die weitere Distanzen per Fahrrad (E-Bike) fahren oder auch in Kombination Rad/S-Bahn.

scionescio
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@wabla: für mich ist jemand weltfremd, der glaubt, dass man die größte Investition des ganzen Lebens (Haus, Wohnung) nach dem gerade aktuellen Arbeitgeber ausrichtet ...

... von der Wiege bis zur Bahre spielt es nur mehr für ein Minderheit - die große Mehrheit wechselt mehrmals im Berufsleben den Arbeitgeber.
Und ich kenn sogar Menschen, die laufen jeden Tag über 25km zur Arbeit (erfolgreicher Triathlet in Diensten des Bundesheeres) - sicher beispielhaft für die große Mehrheit der Arbeitnehmer...
Ich brauche mit dem Auto vom Büro in Graz ins Büro in Wien etwas über 2 Stunden - mit Bim, Zug, U-Bahn, Bim schaffe ich das nicht in einem Vormittag und schon gar nicht zu den Zeiten, wo ich will/muss.
Wenn noch ein paar Kollegen mitfahren, ist das sogar unglaublich preisgünstig im Vergleich zu den anderen Kosten.
Für diesen Anwendungsfall kann es gar nie eine öffentliche Alternative geben, weil das weder technisch machbar noch zu finanzieren wäre - und es gibt sehr viele von diesen und ähnlichen Fällen, die dann von den weltfremden Fanatikern gern einfach unter den Tisch gekehrt werden.
Auch wenn es die weltfremden Träumer nicht wahrhaben wollen: nicht jeder hat unendlich viel Zeit oder ist Pensionist - für viele ist vernünftige Mobilität eine Voraussetzung für die Ausübung ihres Berufs und eine vorsetzliche Behinderung daher eine bodenlose Gemeinheit.

MMK2014
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@Scionescio Wie immer wenig Ahnung, aber viel Meinung!

Die Autobahn würde mit den aktuellen Ausbaugrad locker reichen für die Logistik und die, die auf den PKW angewiesen sind. Aber nur dann, wenn die, die nicht auf den PKW angewiesen sind, den ÖV nutzen!

Man muss schaffen den ÖV im Gegensatz zum PKW deutlich attraktiver zu machen, damit auf der Autobahn weniger los ist und die ungehindert fahren können, die es müssen.

Ihr Ansatz ist vollkommen unüberlegt und versucht nur die extremsten Beispiele anzuführen! Niemand will den PKW abschaffen. Die Reduktion dessen ist aber sehr wohl nötig!