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Berufungsverhandlung in WienZurechnungsfähig: Grazer Amokfahrer blitzt mit Nichtigkeitsbeschwerde ab

Die Geschworenen stuften Alen Rizvanovic als zurechnungsfähig ein und verurteilten ihn zu lebenslanger Haft. Seine Anwältin Liane Hirschbrich blitzte nun mit der Nichtigkeitsbeschwerde ab. Am OLG Wien wird in der Berufung über die Strafhöhe verhandelt.

Berufungsverhandlung für den Amokfahrer findet in Wien statt.
Berufungsverhandlung für den Amokfahrer findet in Wien statt. © APA/ERWIN SCHERIAU/APA-POOL
 

Wegen dreifachen Mordes und 108-fachen Mordversuchs setzt es für Alen Rizvanovic im September 2016 am Grazer Straflandesgericht die Höchststrafe. Lebenslange Haft und Einweisung in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher. Die Geschworenen haben ihn für zurechnungsfähig und schuldig gehalten. Die Anklage meldete keine Rechtsmittel an, die Wiener Anwältin des Grazer Amokfahrers, Liane Hirschbrich, meldete hingegen Nichtigkeitsbeschwerde und Berufung an.

Kommentare (1)

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KarlZoech
0
28
Lesenswert?

Eine richtige Entscheidung des Obersten Gerichtshofes!

Der Mann wusste genau was er tat und was er wollte.
Zuerst mit dem Auto morden und sich dann als dumm und unzurechnungsfähig darstellen, das soll und darf nicht durchgehen.