Sowohl das Unternehmen Flixbus als auch die Firma Dr. Richard, welche für Flixbus die Fahrten zwischen Graz und Wien betreibt, drücken auf Nachfrage der Kleinen Zeitung aufs Gas: Zum einen betont man, dass die "Panne" bei der Buchungsplattform nunmehr behoben sei. Tatsächlich zeigt ein Versuch, dass wieder die üblichen 2-Stunden-Fahrten von Graz in die Bundeshauptstadt angeboten werden - noch vor Kurzem suchten Kunden diese ja ab 26. November vergeblich und fanden stattdessen großteils kuriose Angebote via Zagreb oder Linz vor.

Damit nicht genug: Auf Nachfrage dementiert man auch das Gerücht, wonach Flixbus diese Zusammenarbeit mit Dr. Richard beenden werde oder gar beendet habe. "Nein, das stimmt nicht. Wir arbeiten weiterhin sehr gut mit Dr. Richard zusammen. Das gilt auch für die Strecke Wien – Graz", betont man seitens der Flixbus-Pressestelle - um aber gleichzeitig zuzugeben, dass im Hinblick auf die Verbindung München/Zürich "die Zusammenarbeit mit Dr. Richard einvernehmlich beendet wurde. Auf Wien – Graz hat das aber keine Auswirkung".

Neue Doppeldeckerbusse

Von Seiten Dr. Richard ergänzt man: "Unsere FlixBus Linien 096 Graz-Wien und X96 Graz-Flughafen Wien sind 2020 und 2021 von der Coronakrise schwer getroffen worden. Seit Sommer 2022 haben wir jedoch stark steigende Fahrgastzahlen, obwohl die FlixBus Linien nicht in das Klimaticket integriert wurden. Wir sind sehr optimistisch, dass wir im Frühjahr 2023 eine Fahrplanverdichtung der Linie 096 anbieten können", heißt es gegenüber der Kleinen Zeitung. Bis dahin bleibt das Angebot grundsätzlich so, wie es bereits in den letzten Monaten war, "wobei an den Einkaufssamstagen vor Weihnachten ein verstärkter Verkehr angeboten wird. Zu Silvester und Neujahr gibt es wieder einen Sonderfahrplan für Nachtschwärmer". Zudem werde man für 2023 acht neue Doppeldeckerbusse bestellen, welche ältere Fahrzeuge ersetzen.