„Grazerin visiting Vienna für 2 days“ – so startet das TikTok von Luka.at. Erst freut sie sich über den Pride Month, der Wien bunt färbt, in der nächsten Sekunde berichtet sie aber davon, auf offener Straße bespuckt worden zu sein. „Ich habe von hinten plötzlich ‚Scheiß LGBTQ‘ gehört und etwas Nasses im Nacken gespürt.“ Zwei Männer im Alter von etwa 20 Jahren rannten im nächsten Moment davon – ihre Hände waren leer. „Ich vermute also, einer von ihnen hat mich angespuckt.“
Mit ihrer Cousine war sie am Montagmorgen auf Höhe der U-Bahn-Station Pilgramgasse auf dem Weg in ein Café zum Brunch. Auf dem Rücken trug sie eine Regenbogen-Tasche.
Schockiert war Maurer nicht nur wegen des körperlichen Übergriffs, sondern auch, dass sie nicht die „gängigere“ Beschimpfung „Scheiß Lesbe“ gewählt hatten, sondern sogar den korrekten Ausdruck für die Community kannten.
Luka.at
Queere Grazer TikTokerin wird in Wien Opfer einer homophoben Attacke
Luka Maurer (22) ist eine queere Grazer TikTokerin. Am Sonntag wurde sie in Wien von einem Unbekannten bespuckt und beschimpft – das vermutlich nur, weil sie eine Tasche in Regenbogenfarben trug.
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