Grazer BürgermeisterinDas wird die schwerste Prüfung für Elke Kahr

Alles schaut nach Graz, wo am Mittwoch eine Kommunistin als Bürgermeisterin angelobt wird. Elke Kahr wird mehr zeigen müssen als einen „neuen Stil“ voll Freundlichkeit.

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Keine flotten Sprüche, keine frechen Slogans, keine Koalitionslogos, kein Koalitionskonvolut aus einer Kreativschmiede von Spindoktoren ... Nur eine Vase mit Blumen schaffte es als Aufputz in den nüchternen Stadtsenatssitzungssaal des Grazer Rathauses, wo KPÖ, Grüne und SPÖ ihren Pakt präsentiert haben.

Kommentare (23)
Baldur1981
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Budget

Wie soll diese Regierung schon sofort ekn Budget vorlegen? Natürlich kann man nicht sofort ausfinanzierte Projekte vorlegen. Klar, Zeitungen sind knackige Luftschloss-Schlagzeilen wie Nagls U-Bahn lieber. Auch die Medien werden umlernen müssen

achja01
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Wie meinen?

Wie soll man denn Ihre Anmerkung "auch die Medien werden umlernen müssen" denn verstehen, besonders das "müssen"? So auf die Art, dass Ordnung in den Redaktionsstuben gemacht wird? Was ja historisch nicht unbekannt ist. Oder "müssen" die Medien, nachdem sie umlernen mussten, den Zusatz "Prawda" in ihre Titel nehmen? Oder "müssen" die Medien künftig vielleicht ihre Berichte vor erscheinen vorlegen, Sie wissen schon, gab es schon einmal. Wo anders länger als bei uns.

Baldur1981
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haha

Nein, die Medien werden lernen müssen, dass es kein Naturgesetz ist, dass der heilige Sigi Bürgermeister ist, und sich die Artikel nicht von selber schreiben.

achja01
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haha

Asso, offenbar sind sie kein Medienkonsument oder lasen bisher nur das Stadtblattl, sonst hätten Sie vielleicht erlesen, dass sich bisher schon Artikel nicht von selbst schrieben. Außer in der Prawda, gell :-)

Occam
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Umlernen

kann auch bedeuten, ohne dem Inseraten-Tropf wieder Journalismus zu betreiben.
Einfach über Fakten zu berichten, Meinungen klar als solche zu deklarieren und nicht Spins einer Message Control zu übernehmen, weil man abhängig geworden ist und kaum mehr ausscheren kann.

achja01
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Umlernen

Ja, kann bedeuten, muss es aber auch nicht, hilfreich wäre da zum Beispiel. zu differenzieren. Manchmal sind es aber auch nur Behauptungen, andere wären abhängig, weil die nicht so wie man selbst es will brav berichten. Oder wie einst Minister Löschnak so trefflich befand: Wenn jemand etwas behauptet, muss es nicht schon gleich stimmen. Und Ihre geschätzte Anregung werden die Wiener Medien und die Stadt Wien samt ihren Unternehmungen sicherlich gerne aufgreifen und entsprechend handeln.

Baldur1981
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Unterschied KPÖ und FPÖ

Der Unterschied: Die KPÖ mag historisch mieten, wobei sie ja im Naziregime Widerstand leistete, was die Kommentatoren gerne vergessen. Die FPÖ mieft ständig und ohne Unterlass, nicht nur dank der Historie vor und nach 1945, sondern auch dank der Malversationen der Gegenwart.

achja01
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Lernen'S Geschichte

Lieber Baldur1981, also so dass Kommunisten hehre Widerstandskämpfer gegen die Nazis gewesen sind, ist eine Verfremdung der Geschichte. Zum einen leisteten Kommunisten Widerstand gegen den Terror der Nazis, weil sie gerne selbst die Macht erobert hätten. Und es war schließlich ein Selbstschutz nicht ein Kampf für die Demokratie. Schließlich wurde das Vaterland des Kommunismus, die Sowjetunion, auch noch zum Verbündeten des verbrecherischen Naziregimes, ein Verbrecherregime verbündete sich mit dem anderen. Ohne die kommunistische Sowjetunion mit Väterchen Stalin, wäre der Überfall auf Polen so nicht erfolgt, schließlich teilten sich Nazis und Kommunisten die Beute Polen noch auf. Die Massenmorde von Katyn, das waren Stalin und seine Genossen, die derweilen Hitler-Deutschland Rohstoffe für die Rüstung lieferten. Ohne die Unterstützung der kommunistischen Sowjetunion hätte das nationalsozialistische Deutschland seine verbrecherischen "Blitzkriege" nicht führen können. Aber das wird heute von gewissen Kreisen gerade in Graz zu gerne vergessen. Der Kommunismus war Verbündeter des Faschismus und Förderer dessen verbrecherischer Krieg.

Baldur1981
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unglaublich

Offenbar postet da ein Blauer der Geschichte hte lernen muss. Völlig lächerlich

achja01
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Irrtum

Also ich glaube nicht, dass ein Blauer Derartiges posten würde, die würden das, nehme ih an, etwas anders schreiben, so auf die Art, wie Sie von der anderen Seite her Geschichte sehen. Es gab immer schon zwei politische Richtungen, die gerne Geschichte umschrieben - die eine, die sich links außen befindet, die anderen, die auf der rechten Seite außen angesiedelt ist. Nein, nein, Herr Baldur1981, ohne Kommunismus kein Überfall auf Polen, kein Blitzkrieg im Westen. Da fanden sich damals zwei verbrecherische Systeme - das kommunistische und das faschistische.

Patriot
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Lasst sie einmal arbeiten!

In 1 bis 2 Jahr können wir weiterreden. Die Schwarz/Blauen haben sehr viel (zu viel?) Zeit zugestanden erhalten, bis die WählerInnen die Reißleine gezogen haben.

Baldur1981
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:-)

Na wenn man mit der FPÖ problemlos und ohne Zeitungskampagnen und Angstpropaganda regieren kann, obwohl die Ideologie der Blauen der dunkelsten Zeit Österreichs entspringt, braucht man vor den Kommunisten keine Angst haben. Wenn die FPÖ dann auch mutmaßlich durch ihre Führung in den Steuergeldtopf gegriffen hat, verfangen die Furchthinweise auf Kahr nicht mehr. Wer soll diese lachhaften Warnungen ernst nehmen? Ganz Österreich fuhr jahrzehntelang zum Urlaub nach Jugoslawien, und eine blutige Diktatur wie das Naziregime war Jugoslawien nie. Bitte auch nie vergessen, was unsere Großeltern generation im Krieg am Balkan an Verbrechen begangen hat.

achja01
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Wirklich?

Ja, es war eine furchtbare Zeit, aber ohne das eine verharmlosen zu wollen, dient es auch nicht dazu, die "Blütezeit" des Kommunismus zu verharmlosen. Auch die kommunistischen Regime hoben sich durch Massenmorde, Terror und antisemitischer Hetze hervor. In unseren Breiten war mit dem braunen Terror 1945 eine Ende, aber im sogenannten "Ostblock" wütete der Kommunismus weiter, versklavte die Menschen, verfolgte und ermordete politisch Andersdenkende. Und ja, viele fuhren später nach Jugoslawien auf Urlaub, aber dort Urlaub zu verbringen, in einer für Touristen geschönten Welt, ist eine andere Sache, als in Unterdrückung durch Tito und seine kommunistische Partei leben zu müssen. Übrigens - Tito ließ es sich bekanntlich ja mit Gemahlin Jovanka recht gut gehen, wie ein kapitalistischer Multimillionär hielt er auf Brioni Hof. Und ganz unblutig blieb auch sein Regime nicht.

Baldur1981
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hihi

Und was hat das mit Kahr zu tun? Die Blauen waren salonfähig? Die geistigen Nachkommen der Faschisten?

Baldur1981
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haha

Gegen die Verbrechen der Nazis war der Ostblock ein Paradies.

achja01
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Echt?

Also ich glaube, da sollten Sie schon noch etwas in Geschichte nachschlagen. Irgendwie scheint da bei Ihnen etwas untergegangen zu sein. Ich sag es frei weg, ich verabscheue jene, die die Verbrechen der Nazis verteidigen und verharmlosen und ich finde jene, die die Verbrechen der Kommunisten verharmlosen genau so ekelhaft. Und wenn Sie mich zu den Blauen fragen, ich hätte sie nicht in meinen Salon eingeladen, aber auch nicht die Kommunisten.

Elli123
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neuer Stil

ich hoffe sie nimmt sich keine Beispiel an UHBK....

buechlerj
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Da Hecke, liaber Bua

Bernd, wer glaubst du eigentlich wer du bist?
Ein einfacher Journalist, macht dich nicht besser als du bist.
Es war so klar, das Establishment gegen unsere Elke Kahr.
Btw. ihr Zeitungen seit am absteigenden Ast, Dinosaurier der alten Zeit

achja01
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Ach ja?

Wie wäre es vielleicht einmal mit Manieren?

stprei
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Milde

Ich habe mir die 18 Seiten durchgelesen, da ist viel bekanntes dabei, dass es bereits gibt und das fortgeführt oder ausgebaut werden soll. Und viele schöne Überschriften ohne Ambition. Mit den paar grünen Meilen, weniger Veranstaltungen in der Innenstadt und einer zweiten Bim für Straßgang regiert man keine Stadt.

Positiv ist, dass man sich weiter zur Haushaltskonsolidierung bekennt, im Konflikt mit den Versprechen (mehr Förderungen, mehr Soziales, billigere Kindergärten, Bäder und Öffis) wird hier aber bald zwicken und zwacken.

Der Kommentar ist angesichts der intensive Verwendung des Konjunktivs sehr milde. Andere hätten da härter einstecken müssen. Aber so ist es.

Was gänzlich unerwähnt bleibt: alle heißen politischen Brocken sollen von der Politik an den Stadtrechnungshof abgeschoben werden, der dann was machen und empfehlen soll.

petera
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Das was Nagel mit seiner Fpö aufgeführt hat,

Kann man nur schwer toppen.

Daher bin ich sehr zuversichtlich, dass sich die Politik in Graz und auch die Ergebnisse positiv verändern wird.

Ach ja Kleine Zeitung: Bitte mehr Berichte zum Thema UVP. Ich sehe da schon einen recht großen Skandal. Es wäre dieses Thema aus der Ära Nagel aufzuarbeiten, statt in die Glaskugel zu schauen.

stprei
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UVP

UVP ist Landesmaterie. Und Nagl war Bürgermeister einer Stadt. Und das Ressort zur A13 ist ein SPÖ Ressort und war es auch davor.

voit60
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Rotes Ressort

so etwas soll es noch geben?